Nathalie Dielen in der 1. Runde ausgeschieden
publiziert: Dienstag, 12. Aug 2008 / 08:25 Uhr

Die Schweizer Bogenschützin Nathalie Dielen ist bei ihrem Olympia-Debüt erwartungsgemäss nicht über die erste K.o.-Runde hinausgekommen.

Nathalie Dielen hielt sich achtbar.
Nathalie Dielen hielt sich achtbar.
1 Meldung im Zusammenhang
Die 42-jährige Waadtländerin zeigte im Duell gegen die klar favorisierte russische WM-Dritte Natalja Jerdynijewa eine achtbare Leistung, sie schied jedoch mit 102:107 aus. Den entscheidenden Rückstand handelte sie sich bereits in der ersten Dreierpasse mit 25:29 ein. Von dort weg liess sie sich lediglich noch um einen weiteren Punkt distanzieren.

In der Qualifikation hatte Nathalie Dielen den 54. Platz unter den 64 Bogenschützinnen belegt; dadurch musste sie schon in der ersten K.o.-Runde gegen eine Schützin aus dem erweiterten Favoritenkreis antreten.

(tri/Si)

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Floh im Pelz des Tigers
Wir Schweizer sind uns gewohnt, dass alles klein und überschaubar ist und wollen unsere Sicht auf andere übertragen.
Wenn Sie nun denken, dass wir China zu etwas zwingen können, dann sollten Sie sich einfach mal die Dimensionen vorstellen, die dieses REICH (nicht Land) aufweist.
1,3 Mrd (schreiben Sie das in Zahlen!) Menschen, das ist mehr, als USA und Europa zusammen haben. Alle wollen essen und möglichst noch ein Dach über dem Kopf haben. Wie so etwas regiert werden kann, das können wir China nicht vorschreiben, da wären wir heillos überfordert. Denken Sie nur an die Meinungsverschiedenheiten in der EU.
Darum denke ich, dass ein Floh im Pelz den Tiger nicht bezwingen kann, höchstens ärgern kann er ihn mit seinen Stichen.
Die Sportler haben sich den Ort nicht ausgesucht, sie wollen nur einen Olympia-Sieg. Wenn Sie die Spiele nicht anschauen wollen, bringen Sie höchstens sich selber um eine Freude, die Spieler kümmert das sicher wenig.
Floh im Pelz des Tigers
Wir Schweizer sind uns gewohnt, dass alles klein und überschaubar ist und wollen unsere Sicht auf andere übertragen.
Wenn Sie nun denken, dass wir China zu etwas zwingen können, dann sollten Sie sich einfach mal die Dimensionen vorstellen, die dieses REICH (nicht Land) aufweist.
1,3 Mrd (schreiben Sie das in Zahlen!) Menschen, das ist mehr, als USA und Europa zusammen haben. Alle wollen essen und möglichst noch ein Dach über dem Kopf haben. Wie so etwas regiert werden kann, das können wir China nicht vorschreiben, da wären wir heillos überfordert. Denken Sie nur an die Meinungsverschiedenheiten in der EU.
Darum denke ich, dass ein Floh im Pelz den Tiger nicht bezwingen kann, höchstens ärgern kann er ihn mit seinen Stichen.
Die Sportler haben sich den Ort nicht ausgesucht, sie wollen nur einen Olympia-Sieg. Wenn Sie die Spiele nicht anschauen wollen, bringen Sie höchstens sich selber um eine Freude, die Spieler kümmert das sicher wenig.
Boykott an der Kasse
...und nicht auf dem Ledersofa, der brächte vielleicht etwas. Für Sportler ist Olympia, egal, wo es stattfindet, doch ein absoluter Höhepunkt, dafür trainieren sie jahrelang hart. Die Nichtteilnahme oder das Nichtschauen würde die treffen, die am wenigsten mit der ganzen Kontroverse zu tun haben!

Dazu kommt, dass etliche Schweizer Firmen sich eine goldene Nase mit den Bauten, der Logistik etc. rund um die Spiele verdienen. Siehe unter www. swissinfo.ch, wirtschaft, "Auch Schweizer Firmen träumen von Gold". Was das Big Business mit den Übertragungsrechten angeht - das ist ein Thema, das mit Olympia/Peking nun wirklich nur am Rande was zu tun hat.

Ob der Boykott aller Waren, die "made in China" sind die Lage der Menschen in Reich der Mitte verbessern würde? Und könnten wir überhaupt soweit gehen? China ist ja schon fast überall in den Produkten drin, vom i-phone über Barbie-Puppen bis hin zu den Bestandteilen in unseren Autos und Apparaten).

((Auch zur Menschenrechtsdiskussion ist auf swissinfo Interessantes zu lesen: In der Rubrik "Peking 2008", das Interview mit dem Sinologen Harro v. Senger. ))

Die Spiele fanden schon früher in umstrittenen Ländern statt, so in Moskau oder Seoul. Und selbst die Spiele in London werden "stinken", da ist die Luftqualität auch nicht besonders :-)))
Olympia - pfui
Dieser Kommenter ist nicht gegen die Bogenschützin, sondern gegen die Olympiade allgemein gemünzt.
Ein solches Event gehört meiner Meinung nach boykottiert. Hätten alle Sportler ihre Teilnahme in China verweigert, wäre das IOC gezwungen gewesen, einen anderen Ort zu suchen. Wer glaubt, dass China die Olympiade dazu verwenden wird, die Menschenrechte künftig besser zu wahren, glaubt wahrscheinlich auch noch an den Osterhasen. Ich habe mir keinen einzigen Wettkampf angesehen und werde das auch künftig nicht tun. Diese Olympiade stinkt von A-Z und dies auch im wahrsten Sinne des Wortes. Sport ist im SMOG sicher speziell gesund...

Ganz zu schweigen von dem HDTV Riesenbeschiss, der sich schon vor der Euro manifestierte und konsequent weitergeht...
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