Nati-Coach Krueger nach Vancouver weg
publiziert: Dienstag, 2. Feb 2010 / 12:18 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Feb 2010 / 14:25 Uhr

Ralph Krueger wird die Schweizer Nationalmannschaft nur noch bis zum Ende der Olympischen Spiele in Vancouver betreuen.

Ralph Krueger trainiert seit über zehn Jahren die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.
Ralph Krueger trainiert seit über zehn Jahren die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.
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Für die Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland (7. bis 23. Mai) übernimmt bereits der schon seit Oktober designierte Nachfolger Sean Simpson. Der Kanadier erfüllt zunächst noch den Vertrag mit den ZSC Lions, ab 1. Mai steht er voll in Diensten des Verbandes.

Wer das Nationalteam in den Vorbereitungsspielen vor dem Ausscheiden der Zürcher aus den Playoffs coachen wird, wird erst nach den Olympischen Spielen bekannt.

Grund für die vorzeitige Auflösung des Vertrags mit Ralph Krueger nach 13 Jahren Zusammenarbeit sei sportlicher Natur, erklärt der Verband in einem Medien-Communiqué. Der nach Olympischen Spielen übliche, sportliche Neuanfang soll bereits in die Verantwortung des neuen Headcoachs Sean Simpson fallen.

Rang acht an Olympia

Die Trennung erfolge im besten Einvernehmen, betonten sowohl Krueger als auch die Verbandsvertreter Pius Kuonen (Verwaltungsrat/Verantwortlicher Sport) und Peter Lüthi (Sportchef). Krueger sei weder entlassen worden noch sei er zurückgetreten.

«Mit diesem Entscheid können wir uns ab sofort zu hundert Prozent auf das olympische Turnier konzentrieren, und das ist das Wichtigste für das Schweizer Eishockey. Es geht nur um die Nationalmannschaft und deren Erfolg», sagte Ralph Krueger, der sich mit der Swiss Ice Hockey Association auch im finanziellen Bereich einigen konnte.

Im Sommer hatte der neue Verbandspräsident Philippe Gaydoul von Krueger explizit den 8. Rang am Olympia-Turnier gefordert, wenn er die Nati auch an der WM in Deutschland coachen wolle. Im Oktober verkündete Swiss Ice Hockey Sean Simpson als Nachfolger von Krueger auf die nächste Saison. Nun tritt Simpson sein Amt (nicht unerwartet) bereits früher an.

(pad/Si)

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