National- und Ständeräte sollen mehr Lohn erhalten
publiziert: Sonntag, 2. Sep 2007 / 14:38 Uhr

Bern - Die Parlamentarier sollen ab 2008 mehr Lohn erhalten. Das hat die Verwaltungsdelegation, zuständig für die Administration des Parlaments, beschlossen. Segnet das Parlament den Beschluss ab, könnte das den Bund jährlich rund 1,1 Millionen Franken kosten.

Ein Parlamentarier verdient gut 30'000 Franken pro Jahr.
Ein Parlamentarier verdient gut 30'000 Franken pro Jahr.
Der Beschluss der Verwaltungsdelegation (VD) fusse auf einem Artikel des Parlamentsressourcengesetzes (PRG), das einen Teuerungsausgleich zu Beginn jeder Legislaturperiode vorschreibe, bestätigte Mark Stucki, Sprecher der Parlamentsdienste, einen Bericht der «NZZ am Sonntag».

Der Verdienst der National- und Ständeräte soll demnach bis zu vier Prozent steigen. Betroffen davon wären das Jahreseinkommen (heute 21'000 Franken für einen SR), das Taggeld (heute 400 Franken für einen SR) und die Jahresentschädigung (heute 30'000 Franken für einen SR).

Wenn alle diese Posten angenommen würden, würde das den Bund jährlich 1,1 Millionen Franken mehr kosten, sagte Stucki. Hinzu kämen noch weitere 129'000 Franken, da auch die Zahlungen an die Fraktionen an die Teuerung angepasst werden sollen.

Gemäss Stucki behandelt das Parlament den Beschluss der VD voraussichtlich in der Wintersession. Wenn dem so sei, würden die neuen Bestimmungen wahrscheinlich ab Anfang des nächsten Jahres gelten. «Das wäre das logischte», sagte Sprecher.

(ht/sda)

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