Nationalfonds investiert 491 Mio. in die Forschung
publiziert: Montag, 4. Jun 2007 / 14:36 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Jun 2007 / 17:23 Uhr

Bern - Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat 2006 491 Millionen Franken zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung ausbezahlt. Mit über 2000 Beitragsgesuchen wurde ein neuer Rekord erzielt.

40 Prozent der SNF-Beiträge entfielen auf Projekte aus Biologie und Medizin, wie der Nationalfonds mitteilte.
40 Prozent der SNF-Beiträge entfielen auf Projekte aus Biologie und Medizin, wie der Nationalfonds mitteilte.
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35 Prozent entfielen auf Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften, weitere 25 Prozent auf Geistes- und Sozialwissenschaften.

Die Zahl der Forschungsprojekte, die 2006 beim SNF eingereicht wurden, stieg mit über 2000 Gesuchen auf eine neue Rekordhöhe.

Da dem Nationalfonds gleichzeitig mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestanden hätten, habe die Zahl der bewilligten Projekte auf dem Vorjahresniveau gehalten werden können, schreibt der SNF.

In der Sommersession berät der Ständerat als Erstrat über die Kredite zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in der Höhe von 21,1 Milliarden Franken.

Steigende Gesuchszahlen

Auch in Zukunft sei mit steigenden Gesuchszahlen zu rechnen. Damit die Forschung in der Schweiz nicht gebremst werde und international konkurrenzfähig bleibe, hoffe der SNF, dass das Parlament die für die kommenden Jahre benötigten finanziellen Mittel bewillige.

Seine Hoffnung auf steigende Gesuchszahlen begründet der SNF damit, dass die Organisation im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation aufgewertet werden solle. Dabei sollten insbesondere die öffentlichen Forschungsgelder vermehrt im Wettbewerb vergeben werden.

(dl/sda)

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