Mörgeli äussert sich zu Vorwürfen
Nationalrat Mörgeli ist «erstaunt über Kritik» an seiner Arbeit
publiziert: Montag, 17. Sep 2012 / 19:12 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 18. Sep 2012 / 18:09 Uhr
Christoph Mörgeli heute im Parlament.
Christoph Mörgeli heute im Parlament.

Bern - Der Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli hat sich am Montag zu den Querelen um seine Arbeit als Medizinhistoriker geäussert. Er sei «erstaunt über die Kritik», sagte Mörgeli im Schweizer Fernsehen.

8 Meldungen im Zusammenhang
Das Medizinhistorische Museum der Universität Zürich, wo Mörgeli Konservator ist, sei zwar nicht das neueste, räumte Mörgeli gegenüber der «Tagesschau» ein. Es sei 1990 konzipiert worden und sei ein sehr schönes und sehr sauberes Museum. Er habe mehrere Anträge auf Erneuerungen gestellt.

In die Schlagzeilen geriet Mörgeli am vergangenen Dienstag, als die Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» publik machten, dass Mörgeli in der Kritik stehe. In einem internen Bericht soll demnach von veralteten Ausstellungen und mangelhaft gelagerten Präparaten die Rede sein.

Am Wochenende verstärkte sich der Druck auf Mörgeli - die Medien berichteten weiter über seinen Fall. Mörgelis Arbeitgeberin, die Universität Zürich, lässt dessen Leistung ausserordentlich beurteilen. Die SVP Kanton Zürich kritisierte ihrerseits die Universität. SVP-Präsident Toni Brunner sprach von Mobbing.

 

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
2
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 2 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Zürich - Die Universität Zürich klärt die Vorwürfe der «Rundschau» des Schweizer Fernsehens SRF gegen Christoph Mörgeli ab. ... mehr lesen 2
Christoph Mörgeli wurde im September an der Universität Zürich freigestellt.
Toni Brunner kritisiert Mörgelis Entlassung als «politisch motiviert».
Zürich - Für den Präsidenten der SVP Schweiz, Toni Brunner, ist die Entlassung von ... mehr lesen 2
Zürich - Christoph Mörgeli wird per sofort als Titularprofessor und Konservator des Medizinhistorischen Museums der ... mehr lesen 25
Die Universität wirft Mörgeli eine Verletzung der Loyalitätspflicht vor.
Christoph Mörgeli bekommt weitere sechs Monate Zeit für Verbesserungen.
Zürich - In der Affäre um SVP-Nationalrat Christoph Mörgelis berufliches ... mehr lesen 2
Bern - In der Affäre um SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli widerspricht die Zürcher Regierungsrätin und ... mehr lesen 2
Laut Regierungsrätin Regine Aeppli kannte Christoph Mörgeli die Vorwürfe bereits.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Christoph Moergeli
Zürich - Der Druck auf Christoph Mörgeli hat sich über das Wochenende weiter verschärft. Seine Arbeitgeberin, die Universität Zürich, ... mehr lesen 2
Bern - Der Rücktritt von Bruno Zuppiger, das Burn-out von Natalie Rickli, die Kritik an Christoph Mörgelis Amtsführung im ... mehr lesen
SVP-Präsident Toni Brunner.
 
Tor des Monats Es ist nicht das erste Mal, dass sich Christoph Mörgeli in glühendem Eifer für seinen Namensvetter und Ziehvater ins Zeug legt. mehr lesen
Der Scheinprofessor!
Seine Leistungen werden schon seit Jahren bemängelt, das ist nun gar keine Neuigkeit mehr, sondern passt zu den früheren Kritiken aus Akademikerkreisen, die nun einfach mal wieder bestätigt werden.
Vorlesungen, wissenschaftlich Publikationen? So gut wie nichts, und was vorhanden ist, ist nicht der Rede wert! Selbst die ihm anvertrauten Knochen faulen vor sich hin! Aber wenn es darum geht, andere kaputt zu machen, dann ist dieser Taugenichts immer an erster Stelle zu finden, dann kämpft er für Recht und Gerechtigkeit, auf die er sonst scheisst. Jetzt hat es ihn endlich heimgeholt, man sieht es schon an den wenig engagierten Loyalitätsbekundungen seiner "besten Freunde", seine Zeit ist abgelaufen, Taugenichtse halten sich nie lange.
Mörgeli, der seit Jahren seinen Arbeitgeber, den Staat, ständig und immer wieder in die Pfanne haut, also seinem Brötchengeber ständig in die Hand beisst, ist nun ganz einfach ein Sozialschmarotzer erster Güte und sollte von allen Ämtern endlich zurücktreten! Niemand braucht ihn! Halt, er könnte ja noch als Schafshirte durchgehen!
Nach 27 Jahren...
und regelmässiger Ueberprüfung durch die Evaluationsstelle Prof. Daniel....?

Nach 27 Jahren guter Zeugnisse stellt nun ein neues "Gutachten", von einem Professor, der an einer Deutschen Uni die Professur erlangte, an seine Seilschaften in Auftrag gegeben, plötzlich "gravierende" Mängel und "Handlungsbedarf" fest, notabene nachdem Mörgeli schon seit einiger Zeit keine Handlungsfreiheit im Med.-Hist. Museum mehr hat.

Lächerlich. Die Indiskretionen an dieser Uni sind eine weitere Sauerei. Ich glaube, diese Uni sollte sich dringendst von einigen Leuten trennen - aber damit ist nicht Mörgeli gemeint.

Wie ist es auch möglich, dass eine Uni-Rätin namens Riklin, sich in einem Interview unterschwellig dahingehend äussert, man wolle Mörgeli loswerden? Er habe "keinen Anspruch auf lebenslange Anstellung"...
So? Wie sieht es denn mit der Anstellung von Frau Riklin aus?
Johann Schneider-Ammann eröffnet den Gotthard-Basistunnel.
Johann Schneider-Ammann eröffnet den Gotthard-Basistunnel.
Beginn mit Segnung  Bern - Mit einem Treffen der Verkehrsminister der Alpenländer am Dienstagnachmittag werden die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels eingeläutet. Wenige Stunden später wird der Tunnel der SBB übergeben. 
Nur ein Viertel der Befragten hätten nicht so viel Geld für das Gotthard-Tunnel ausgegeben.
Schweizer Bevölkerung steht hinter Kosten für Gotthard-Basistunnel Bern - Zwei Tage vor der Eröffnung erhält der Gotthard-Basistunnel viel Support aus der Bevölkerung: Acht ...
Arbeiten für Tunneleröffnung auf Hochtouren Bern - Am 1. Juni wird der erste Zug mit Passagieren durch den neuen ...
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich ... 1
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
Der Ständerats lehnte Steuervergünstigungen für Unternehmen ab.
Ständerat geht bei Unternehmenssteuerreform taktisch vor Bern - Bei der Unternehmenssteuerreform III will der Ständerat der Wirtschaft weniger weit entgegenkommen als der ...
Das Bundeshaus ist bereit für die Sommersession Bern - In Bern beginnt heute Montag die Sommersession der eidgenössischen Räte. In der ersten Woche ...
In den nächsten drei Wochen wird im Bundeshaus wieder fleissig politisiert. (Archivbild)
Titel Forum Teaser
 
Wettbewerb
   
Die Alp Grosser Mittelberg im Justistal.
Viel Glück  Die Alpsaison steht vor der Tür. Damit Wanderfreunde den Weg zu den schönsten Alpbeizli finden, haben wir ein Gewinnspiel parat.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 9°C 18°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt stark bewölkt, Regen
Basel 13°C 19°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Regen
St. Gallen 11°C 17°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Regen
Bern 12°C 15°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt stark bewölkt, Regen
Luzern 11°C 19°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Regen
Genf 12°C 15°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt stark bewölkt, Regen
Lugano 14°C 20°C Gewitter möglichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten