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Nationalrat Otto Ineichen ist König der Mandate
publiziert: Mittwoch, 2. Nov 2011 / 09:34 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Nov 2011 / 17:18 Uhr
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Nationalrat Otto Ineichen (r.) ist vielseitig involviert.
Nationalrat Otto Ineichen (r.) ist vielseitig involviert.

Urdorf - Die 200 neu gewählten Nationalrätinnen und Nationalräte vereinen insgesamt 799 Mandate auf sich. Die meisten Mandate in Stiftungen, Verbänden und Unternehmen hat die SVP, gefolgt von der FDP. 17 Nationalräte haben 11 Mandate und mehr; 30 haben kein Mandat.

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Die meisten Mandate gemäss Handelsregister hortet FDP-Unternehmer Otto Ineichen (LU) mit 27 Sitzen in Unternehmen, Stiftungen und Verbänden. Den zweiten Rang belegt Parteikollege Kurt Fluri aus Solothurn mit 20 Mandaten, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Credita am Mittwoch mitteilte. Als Mandate gilt dabei auch eine Zeichnungsberechtigung.

Rang drei mit je 19 Mandaten teilen sich die SVP-Nationalräte Peter Spuhler (TG) und Caspar Baader (BL) sowie die Tessinerin Roberta Pantani (Lega). Ihnen folgt FDP-Präsident Fulvio Pelli (TI) mit 16 und Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter (SVP/TG) mit 15 Mandaten.

Bürgerliche gut vernetzt

Die Mandate verteilen sich sehr ungleich auf die Parteien. Gemäss Credita zählt die SVP 233 Mandate - als Fraktion mit der Lega kommt sie auf 253 Mandate. Die FDP-Fraktion kommt auf insgesamt 198 Mandate, die CVP auf 145, die SP auf 112, die BDP auf 34, die Grünen auf 32 und die GLP auf 22 Mandate.

Wenn jedoch die Mandate pro Nationalrat betrachtet werden, so halten die FDP-Parlamentarier mit 6,6 pro Kopf am meisten Verwaltungsrats-, Stiftungsrats- oder Verbandsmandate. Der Durchschnitt in der grossen Kammer liegt bei vier Mandaten pro Kopf.

Im rot-grünen Lager führen der Grüne Luc Recordon (VD) und die Sozialdemokratin Silva Semadeni Bruderer (GR) die Liste der Mandatsträger an. Sie halten je deren acht.

Hälfte der Mandate in der Hand von 38 Politikern

Die grosse Mehrheit der Nationalrätinnen und Nationalräte hingegen halten vier Mandate und weniger. 31 sitzen in drei Gremien ein, 28 in zwei, 32 in einem Gremium und 30 Volksvertreter haben gar kein Mandat. Die Hälfte der 799 Mandate teilen sich 38 Politikerinnen und Politiker auf. 17 davon halten zehn oder mehr Mandate.

Unter den Parteipräsidenten sitzt Fulvio Pelli in den meisten Verwaltungs- und Stiftungsräten. Christophe Darbellay (CVP), Toni Brunner (SVP) und Martin Bäumle (GLP) halten je fünf Mandate, Hans Grunder von der BDP hält vier Sitze in verschiedenen Gremien, und SP-Mann Christian Levrat ist lediglich Parteipräsident und hält keine weiteren Mandate.

(bg/sda)

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Klappe Herr Ineichen!
Ich habe 3 "Mandate". Wie man 27 Mandate und noch eine Unternehmungsführung haben kann, ist für mich schlichtweg nicht nachvollziehbar.

Für einmal bin ich mit Links einig. Da kann es nur um Interessenvertretung gehen, den bei 27 Mandaten kann man keine saubere Leistung bringen.

Das dem so ist hat Herr Ineichen heute, wie ich dem Online Tagi entnehmen konnte, voll bewiesen. Da fordert er mit grösster Klappe Bestrafung der im Ausland einkaufenden Bürger und eine Importlimitierung von Fleisch auf 1 Kg pro Person. Aus purem Verbands- und Eigennutz. Der gehörte abgewählt.

Nicht ärmere Bevölkerungsschichten die im Ausland einkaufen sind das Problem, sondern die Schmarotzer und Kartelle im eigenen Land die einen freien Wettbewerb seit Jahrzehnten verhindern.

Falls das irgendwelche Politiker-Idioten irgendeiner Partei lesen: Die Partei die endlich für Preistransparenz und richtigen Wettbewerb sorgt, wird auch an Wahlen abräumen. Leider gibt es die noch nicht, den auch die SP hat ihre heiligen Kühe (Bsp. Swisscom, TV/Radio als Oberabzocker).

Also nicht mehr bei Otto's Warenposten einkaufen! Der Herr ist gegen die Bürger.
vernetzt ?
das sieht viel eher nach verfilzt aus.
vernetzt ?
wohl eher verfilzt.
Transparenz
Danke an die Medien für diese Transparenz.

Das Resultat wundert nicht. SVP und FDP arbeiten gegen das Volk und für ihre Klientel.

Viel viel viel mehr als etwa die Mitte oder Links Parteien.

Das ist hiermit belegt.
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