Nationalrat lehnt Strafe für Pro Helvetia erneut ab
publiziert: Mittwoch, 15. Dez 2004 / 09:07 Uhr

Bern - Jetzt kommt der Ständerat unter Druck. Zum zweiten Mal hat der Nationalrat die Strafkürzung um eine Million Franken bei der Pro Helvetia abgelehnt, wenn auch nur sehr knapp. Die kleine Kammer berät noch heute über die Differenzen beim Budget 2005.

Der Ständerat gerät nach dem Entscheid unter Druck.
Der Ständerat gerät nach dem Entscheid unter Druck.
Der Entscheid gegen die Kürzung der Mittel für die Schweizer Kulturstiftung von 34 auf 33 Millionen fiel gegen den Antrag einer von Theophil Pfister (SVP/SG) angeführten Kommissionsminderheit mit 89 zu 84 Stimmen bei 7 Enthaltungen. Im ersten Umgang war das Resultat 97 zu 85 Stimmen noch klarer ausgefallen.

Mit der Kürzung des Bundesbeitrags hatte der Ständerat auf die unflätige Pariser Ausstellung von Thomas Hirschhorn reagiert, die von Pro Helvetia mit 180 000 Franken unterstützt wurde. Beim ersten Mal entschied er mit 24 zu 13 Stimmen, beim zweiten nur noch mit 22 zu 19 Stimmen.

(rp/sda)

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