Nef bezeichnet Regelverstösse als Einzelfälle
publiziert: Samstag, 21. Jun 2008 / 16:16 Uhr

Bern - Nach der Feststellung von Regelwidrigkeiten bei der Kaderselektion in der Luftwaffe sind auch die anderen Teilstreitkräfte unter die Lupe genommen worden. Dabei wurden keine solchen Verstösse festgestellt.

Armeechef Roland Nef will Korrekturen bei der Kaderselektion anbringen.
Armeechef Roland Nef will Korrekturen bei der Kaderselektion anbringen.
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Dies erklärt Armeechef Roland Nef in einem Interview mit dem «Blick». Bei den Vorkommnissen in der Luftwaffe handle sich somit um Einzelfälle. Luftwaffenchef Walter Knutti hatte am Freitag seinen Hut nehmen müssen, weil ihm Regelwidrigkeiten bei der Kaderselektion vorgeworfen werden.

Bei der Kaderselektion in den Generalstab will Nef Korrekturen anbringen. «Konkret: In Zukunft müssen die Kommandanten grosser Verbände die Kandidaten wieder im persönlichen Gespräch kennenlernen.» Nef: «Kaderselektion ist Chefsache.»

Vorschläge ignoriert

Laut Nef hatte Luftwaffenchef Knutti mehrere Vorschläge für einen Lehrgang für Generalstabsoffiziere nicht überprüft. Darunter war auch der Kommandant der vom Bootsunglück betroffenen Lufttransport Sicherungskompanie 3. Bei dem Militärunfall auf der Kander kamen fünf Soldaten ums Leben, wobei eine Leiche noch nicht gefunden wurde.

Die Suche nach dem Vermissten wird auch über das Wochenende fortgeführt. Die bisherige Suchmannschaft wurde durch frische Kräfte abgelöst, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte.

Die hohen Temperaturen führen zu einer stärkeren Schneeschmelze und damit zu höheren Pegelständen in der Kander. Die Suche konzentriert sich aus Sicherheitsgründen auf die Kandermündung und das angrenzende See- und Ufergebiet. Dabei werden auch zwei Leichensuchhunde eingesetzt, wie das VBS schreibt.

Anfang nächster Woche wird laut VBS gemeinsam mit den Spezialisten der Seepolizei über eine Anpassung der Suchmethode und den weiteren Verlauf der Suche entschieden.

(tri/sda)

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Der Fall zeigt klar, dass die Armee je länger je mehr ein massives Imageproblem hat...
und lange nicht mehr soviel Ansehen in der Bevölkerung geniesst wie noch vor ein paar Jahren.. Die Armee ist und bleibt ein "Chnuschtiverein", leider gibt es viel zuviele Möchtegern Rambos, die die Armee als Tummelplatz für Ihre Kriegspiele nutzen und notfalls auch über Leichen gehen... gut bin ich seit rund 1 1/2 Jahren ausgemustert worden.. sonst wäre ich jetzt vermutlich reif fürs Irrenhaus.. was ich dort erlebt habe, war zum Teil echt haarsträubend!! Sogar im 1993 als ich die RS gemacht habe, gab es noch Kollektivstrafen und Löftis, die Rekruten am Boden nachgeschleift haben wenn diese beim 50km Marsch zusammengebrochen sind

Ein Kamerad aus dem vorletzten WK hatte es sogar zustande gebracht meine "Lisa = STGW" zu verhünern...echt tragisch... (die Waffe kam aber dann Gott sei Dank wieder zum Vorschein, aber der Lacher war uns sicher)

Am besten abschaffen den ganzen Zirkus und auf Berufsarmee umsatteln.. dann können die Rambos und Militärköpfe seinesgleichen plagen und quälen
armee ist nur ein provisorium
nun, es ist inzwischen auch schon wieder 2jahre seit meinem letzten, dafür aber allerletzten wk. ich habe also meinen militärdienst in der schweizer armee geleistet und habe deshalb wirklich viel gesehen. ich habe meinen dienst sogar genau in der reformzeit gemacht, habe also praktisch jeden bis jeden zweiten wk eine andere kompanie, manchmal sogar eine andere truppengattung gesehen. das war spannend, denn so habe ich wirklich einen eindruck von dieser organisation bekommen. die schweizer armee ist eine gewaltige geldvernichtungsmaschine. bei den fahrzeugen, egal ob pinz/puch als personentransporter bis hin zum panzer wird diesel/benzin verbraten solange und soviel nur geht.... tank leerfahren heisst die devise, sonst gibts nächsten wk ja kein kontingent! übungen werden unter haarsträubenden mottos durchgeführt, zum teil sogar unter rassistischen namensgebungen. ich musste leider sogar in einem wk im luzernischen erleben, dass in einem irrtümlich nicht abgeschlossenen munmag (munitionsmagazin) nächtens munition sowie handgranaten inkl. splittermantel gestohlen wurden, doch wurde dieser vorfall tunlichst verheimlicht... keine untersuchung.... unter den teppich gekehrt. klar.... wer militär gemacht hat weiss, was für eine militäruntersuchung bedeutet. dies wäre ja ok... aber dass man diese untersuchungen verhindern kann, ist eher beängstigend....
je länger ich militär machte, desto jünger wurden diese "bueblis" welche ich als vorgesetzte hätte akzeptieren sollen.... eher schwierig, wenn diese mangels militärischer praxis und mangels lebenserfahrung in job und sozialbereich (familie) bloss käse arrangieren. bei meinem wk anlässlich der expo-bewachung war unser jung-kadi derart überfordert mit seiner aufgabe, dass wir ihn mit seinem laptop in sein unterirdisches büro verbannten, wo er seine 3wochen lang nur gespielt hat.... wir haben den wk-dienst praktisch selber geschmissen.
und noch was... nehmt den wehrmännern und den kadern mal die privaten mobile-telefone weg.... dann funktioniert nämlich subito gleich gar nichts mehr.... auf private rechnung wird hier viel organisationsarbeit gemacht! diese organisation läuft völlig aus dem ruder... dass dies genügend bereiche und chancen bietet, irgendwo im halbdiffusen seine machoiden rambo-buebli-aktionen auszuleben, ist irgendwie logisch! einmal richtig mann sein... zigaretten-romantik von uniformierten jungs.... nur geht dabei leider einiges in die hose!

also mein urteil nach meiner militärzeit über die zukunft der armee war klar.... und die letzte arena vom freitag hat mein gefühl nur bestätigt.... aber spielplätze für buben, welche noch ein bisschen spielen oder sich beweisen wollen, die können wir doch bestimmt auch günstiger haben. und erst noch, ohne dass wir der wirtschaft soviel personal entziehen.... führungsausbildung gibts auch effektiver und zielbezogener.... !
Soso, Einzelfälle also
Die Arena vom letzten Freitag hat es eigentlich recht gut gezeigt:
Die Militäroberen leben sicherheitspolitisch im letzten Jahrtausend und wären inzwischen recht gut für den 2. Weltkrieg gerüstet. Neuartigen Bedrohungen wie dem Terrorismus stehen sie aber hilflos gegenüber.
Ein derartiges Umfeld ist leider ein idealer Nährboden für hirnlose Betonköpfe wie Yv. Maag. In meiner Dienstzeit habe ich genug Idioten wie ihn kennengelernt. Im Zivilleben Versager aber im Militär den grossen Latz raushängen.
Nach meiner persönlichen Meinung kann unsere Armee nicht "reformiert" werden. Kritisches, konstruktives Denken war in unserer Armee immer unerwünscht und wird es auch in Zukunft sein.
Daher kann ich nur grinsen wenn ich das Stichwort "Einzelfälle" höre.
Das sind keine Einzelfälle, das ist die Regel. Im Kader unserer Armee hat es Tausende von Yv. Maags.
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