Nein zu Minarett-Initiative überwiegt - Ja nimmt aber zu
publiziert: Mittwoch, 18. Nov 2009 / 17:15 Uhr

Zürich/Bern - Die Zustimmung zur Minarett-Initiative hat in den letzten Wochen leicht zugenommen, doch die Nein-Seite ist unverändert in der Mehrheit. Ein Nein-Trend zu verzeichnen ist hingegen bei der Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten.

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Überdurchschnittliche 50 Prozent bekundeten die Absicht, an der Abstimmung teilzunehmen.
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Das zeigt die zweite Umfrage der SRG SSR idée suisse zur Abstimmung vom 29. November. Das Forschungsinstitut gfs.bern führte die Umfrage zwischen dem 9. und 14. November bei 1213 stimmberechtigten Personen in allen Landesteilen durch.

Wäre bereits am letzten Sonntag abgestimmt worden, hätte bei der Minarett-Initiative das Ja-Lager 37 Prozent auf sich vereint; das sind 3 Prozentpunkte mehr als vor einem Monat. Nein gestimmt hätten unverändert 53 Prozent. Die Zahl der Unentschlossenen sank von 13 auf 10 Prozent.

Bei der Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten wollten 50 Prozent mit Nein stimmen; das sind 6 Prozent mehr als zu Beginn der Kampagne. 39 Prozent (minus 2 Prozent) waren dafür und 11 Prozent (15 Prozent) unentschlossen.

50 Prozent wollen abstimmen

Überdurchschnittliche 50 Prozent (plus 6 Prozent) bekundeten die Absicht, an der Abstimmung teilzunehmen. Laut gfs.bern haben zur höheren Teilnahmebereitschaft die intensiven Abstimmungskampagnen, vor allem jene zur Minarett-Initiative, beigetragen.

Dabei entwickle sich der Trend bei der Minarett-Initiative eher untypisch: Volksbegehren hätten zu Beginn der Kampagne jeweils viel Sympathie, im Abstimmungskampf nehme aber die Zustimmung ab, während gleichzeitig der Nein-Anteil steige.

Bei der Minarett-Initiative allerdings ist die Zustimmung leicht gestiegen, während die Nein-Seite stabil blieb. Obwohl die Gegner der Initiative im Vorteil bleiben - die Initiative braucht auch die hohe Hürde des Ständemehrs - ist der Ausgang der Abstimmung laut gfs.bern zwei Wochen vor der Abstimmung als unsicher zu bezeichnen.

Bei der Initiative für ein Ausfuhrverbot von Kriegsmaterial liegt in allen Sprachregionen das Nein mittlerweile vorne.

Zustimmung bei dritter Vorlage

Die dritte Vorlage, die am 29. November zur Abstimmung gelangt, die Spezialfinanzierung des Luftverkehrs, kann mit einer Zustimmung rechnen. 49 Prozent der Befragten gaben an, für die Vorlage zu votieren; das sind 7 Prozent mehr als im Oktober. Der Nein-Anteil verringerte sich gleichzeitig auf 23 Prozent (minus 3 Prozent).

(smw/sda)

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Sorry
Was hat Muslime mit Minarett zu tun? Im Koran steht nichts von minaretten.Geh doch in ein Muslimisches Land und schau dort Deine rechte an. Sonst noch Fragen zur Demokratie?
Gebe Dir gerne Auskunft.
Super – danke
Nicht mehr "Schwul" sondern Schweizer!! Nach dem Abstimmungserbegnis!!
Ein Tipp
Grüezi kaktus

Vielleicht sollten Sie in Südamerika suchen, da finden Sie sicher Gleichgesinnte. Sind zwar alle etwas älteren Semesters, doch ihnen erging es in ihrer Aktivzeit ebenso wie Ihnen jetzt - mit dem Unterschied, dass diese tatsächlich handfest zupacken konnten auf dem Weg ins tausendjährige Reich.

MfG
Homophobie?
Tja, und mit "Schwule" und "Schwuler" bleiben Sie ja offensichtlich auf der Linie der Diskriminierung.

Ausserdem hatte ich nur gesagt das Castro auch ein Mörder war, der ganze obere Teil stammt also nur von Ihnen.

Bei Länder die sich noch gegen Ueberfremdung und fremde Kultureinflüsse standhaft wehren, kann ich Ihnen folgende empfehlen: Nord Korea, Saudi Arabien, Lybien, Myanmar, Irak, Afghanistan und Zimbabwe.

Schwul sollte man da übrigens auch nicht sein.
Alles klar …
… jeder Soldat, der einmal in einem Krieg war, ist ein Mörder. Jeder Metzger ist ein Mörder, jeder, der keine Muslime im Land mag, ist ein Rassist, jeder, der keine Minarette mag, ist ein Menschenrechtsbrecher, jeder, der nicht jeden Ausländer in der Schweiz machen lässt, was dieser gerne hätte ist ein N* (nicht erlaubtes Wort) … so weit sind wir in der Schweiz. Die Schweiz könnte sich ohne weiteres in "schwule" umtaufen lassen, was die Abkürzung für "schwächstes, unglaublichstes land europas" – ein Land, in dem sich Ausländer wie Schweine aufführen dürfen, Asylbewerber mit Drogen dealen und unsere Jugend vergiften und Mullas Hass predigen. Ein Land, dessen Bewohner man als Geiseln nehmen darf ohne dass was geschieht, Ein Land, dass es zulässt, dass der Geiselnehmer noch den Vorsitz in der UNO übernehmen kann …

Ich jedenfalls werde mir überlegen, ob ich "Schwuler" bleiben will oder vielleicht doch noch ein Land auf der Welt finde, dessen Bürger sich gegen eine Überfremdung fremder Kultureinflüsse.
Entschuldigung …
…ich meinte das Bundesland Vorarlberg und nicht ganz Österreich. Obwohl Vorarlberg schon fast ganz in türkischer Hand ist, gibt es dort keine solche muslimischen Machtsymbole und vom Turm plärrende, terroristischen Kriegstreiber.
So nebenbei Kaktus
Castro war auch ein Mörder und Verbrecher.
Stimmt nicht Kaktus
Erst vor etwa einem Monat wurde eine grosse Moschee in Oesterreich eröffnet. Aufgrund der Rücksichtnahme und der städtebaulichen Verordnungen wurden wunderschöne Minarett-Spitzen aus Glas angebracht.
Einfacher, kaktus!
Weil Sie die Minarette in der Schweiz ablehnen, sind Sie, meine ich, weder ein Idealist - kein Schimpfwort übrigens - und sowieso kein Rassist! Das sind in diesem Fall Zuweisungen von Rassisten, die so reden!

Idealismus, gepflegter und gesunder, kann erfrischend sein. Nur ja nicht stur werden dabei!
Lieber ulenspigel
Ich habe mit Buddhisten, Juden, Muslimen, Taoisten, Bahai nichts zutun und die gehen mich auch nichts an. Aber, mich interessieren auch nicht die Christen.

Mich interessiert nur mein Bild der Schweiz, einer Schweiz ohne Minarette, ohne die Machtsymbole einiger Möchtegernkalifen.

Sie schreiben, Idealismus ist schön und gut, aber nicht für die Mitmenschen.
Ich bin froh, noch Ideale zu haben und Idealismus zu besitzen. Und dann noch dies: Für mich war auch Lenin ein Idealist. Die anderen die Sie genannt haben: Stalin, Mao, Hitler und Idi Amin waren Verbrecher. Castro wiederum ist meiner Meinung nach ein Revolutionär, der so richtig in kein Genre hineipasst.

Fazit: Weil ich die Minarette in der Schweiz ablehne, mag man mich einen Idealisten schimpfen, einen Rassisten, Unruhestifter oder Anti-Menschenrechtler. Dies ändert nichts an meiner persönlichen Meinung.
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