Neo Rauch im Metropolitan Museum of Art
publiziert: Montag, 21. Mai 2007 / 22:40 Uhr

New York - Der Leipziger Maler Neo Rauch kann sich bis zum September mit einer eigenen Ausstellung im weltberühmten New Yorker Metropolitan Museum of Art vorstellen. Der 46-Jährige präsentierte am Montag 14 neue Werke, die er eigens für die Sonderschau in den USA geschaffen hat.

Rauch ist erst der dritte Künstler, der vom Metropolitan Museum zu dieser neuen Reihe für zeitgenössische Kunst eingeladen wurde.
Rauch ist erst der dritte Künstler, der vom Metropolitan Museum zu dieser neuen Reihe für zeitgenössische Kunst eingeladen wurde.
«Malen ist für mich die Fortsetzung eines Traums mit anderen Mitteln», sagte er. Die Ausstellung wird an diesem Dienstag für das Publikum geöffnet und bleibt bis zum 23. September in New York. Vom 28. Oktober 2007 bis zum 30. März 2008 wird sie im Max Ernst Museum in Brühl zu sehen sein.

Rauch ist nach den amerikanischen Malern Tony Oursler und Kara Walker erst der dritte Künstler, der vom Metropolitan Museum zu dieser neuen Reihe für zeitgenössische Kunst eingeladen wurde.

Der gebürtige Leipziger gehöre zu den angesehensten Künstlern der Gegenwart, das Museum freue sich deshalb sehr, ihn für die Serie gewonnen zu haben, sagte Kurator Gary Tinterow.

Mit der Ausstellung unter dem Titel «Para» will Rauch nach eigenen Angaben Assoziationen an Wörter wie paranormal, parallel und paradox wecken. «Auf meiner Leinwand, in meinem Kopf, ist alles möglich», sagt er.

Besonders eindrucksvoll ist das Gemälde eines jungen Mannes, der einen älteren in der Grösse eines Babys in den Armen wiegt. Rauch erinnert damit an seinen früh gestorbenen Vater.

Nach Einschätzung des Metropolitan Museums hat Rauchs Werk Verbindungen zum Surrealismus, zum Sozialen Realismus und zur Pop-Art, stehe letztlich aber für sich: «Die Situationen, die er malt, sind bizarr, und das Normale wird umstandslos mit dem Anormalen gemischt.»

(li/sda)

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