Neue Chance für bürgerliche Frauenbewegung
publiziert: Sonntag, 14. Dez 2003 / 12:22 Uhr

Bern - Bei der Bundesratswahl hat die Frauensolidarität nicht gespielt. Darin sind sich die Präsidentinnen der FDP- und der CVP-Frauen einig. Beide sehen aber auch Chancen für eine neue überparteiliche Frauenbewegung.

Nicht einmal alle FDP Frauen stimmten für Beerli.
Nicht einmal alle FDP Frauen stimmten für Beerli.
Dass nicht einmal alle FDP-Frauen für die Bundesratskandidatin Christine Beerli gestimmt hätten, ärgere sie masslos, sagte deren Präsidentin Marianne Dürst in einem in der NZZ am Sonntag erschienenen Interview. Solange die Frauen nicht erreicht hätten, dass ihre Kompetenzen anerkannt würden, brauche es Solidarität.

Die Präsidentin der FDP-Frauen übt jedoch auch Selbstkritik. Die CVP-Frauen hätten versucht, eine überparteiliche Plattform für drei Frauen im Bundesrat aufzubauen. Die freisinnigen Frauen seien aber zum Schluss gekommen, dasss dies kontroproduktiv sein könnte, sagte Dürst. Auch die SP-Frauen seien dafür nicht zu haben gewesen.

Es habe nicht geklappt, die Frauenfrage im Vorfeld der Bundesratswahl öffentlich zu thematisieren, sagte auch Ida Glanzmann, Präsidentin der CVP-Frauen, in der Samstagsrundschau von Schweizer Radio DRS. Sie werde nun den Kontakt zu Frauen in anderen Parteien suchen.

Für Marianne Dürst birgt der Wahlausgang nun eine echte Chance, eine neue überparteiliche Frauenbewegung zu definieren. Doch auch ihre eigene Partei will sie in die Pflicht nehmen. Sie fordere, dass die Frauen in die anstehende Programmarbeit integral einbezogen werden, sagte sie.

Die FDP-Frauen verlangen laut Dürst im Generalsekretariat eine Frauenstelle zu schaffen. Diese Frau soll in einem 60- bis 80-Prozent-Mandat die Interessen der Frauen warhnehmen, und zwar auf allen Ebenen. Zugleich soll sie stellvertretende Generalsekretärin sein, wie es uns die SP vormacht.

(bsk/sda)

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