Ukraine-Krise
Neue Gefechte in der Ostukraine vor Friedensgesprächen in Minsk
publiziert: Freitag, 5. Sep 2014 / 07:14 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Sep 2014 / 11:44 Uhr

Mariupol - Kurz vor einer erwarteten Einigung auf eine Feuerpause in der Ostukraine gehen die Kämpfe weiter. In Mariupol war am Freitagmorgen Gefechtslärm zu hören. Gefechte und Explosionen wurden auch aus der Stadt Donezk gemeldet, unter anderem nahe des Flughafens.

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"Unsere Artillerie ist angekommen und wird gegen die Rebellen in Stellung gebracht", sagte der Bürgermeister der Hafenstadt Mariupol, Juri Chotlubej, dem TV-Sender 112.
Der Kommandant einer ukrainischen Miliz sagte, sie sei die ganze Nacht über von den prorussischen Aufständischen beschossen worden. Der Vorstoss der Rebellen werde weiter abgewehrt. "Sie stehen uns mit Panzern und Artillerie gegenüber", fügte er hinzu.

Vertreter der Separatisten sagten der Agentur Interfax, dass bei den Kämpfen um Mariupol am Donnerstag rund 50 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet worden seien. Die Hafenstadt am Asowschen Meer mit rund einer halben Million Einwohner ist strategisch wichtig gelegen, etwa auf halbem Weg zwischen der russischen Grenze und der von Russland annektierten Halbinsel Krim. Zudem ist sie bedeutend für den ukrainischen Stahlexport.

Treffen in Minsk

Vertreter der Ukraine und der Rebellen sollen sich im Laufe des Tages in Minsk in Weissrussland treffen. Damit verbunden ist die Hoffnung auf einen Waffenstillstand.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte im Vorfeld seine Bereitschaft zur Unterzeichnung einer Vereinbarung über eine Feuerpause erklärt, sofern das Treffen zwischen Vertretern Kiews, Moskaus, der prorussischen Separatisten und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wie geplant stattfinde.

Auch die Rebellen im Osten der Ukraine haben ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer Waffenruhe erklärt.

(jz/sda)

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Der Beitritt?
Sie meinen die Abstimmung, deren Ergebnis schon vor Beginn klar war?

Die Krim ist für Russland ein teures Anhängsel. Sie wurde schon von der Ukraine finanziert.
Russland hat erklärt, dass man dafür die Staatsfonds plündern werde. Ein Minister ist daraufhin aus Protest abgetreten.
Eigentlich kann die Ukraine froh sein, diese Ausgaben nicht mehr machen zu müssen.
Man sollte sich die Krim von den Russen abkaufen lassen.
Bei einem Quadratmeterpreis von 30 Franken kämmen 805320 Millionen zusammen.

Ob Russland seine vollmundigen Versprechen an de Krimbewohner einhalten kann, ist fraglich.
Wer sich mal ausserhalb der Grossstädte in Russland auf dem Lande bewegt hat, weiss,dass die Infrastruktur da teilweise so aussieht wie heute in der Kriegszone in der Ukraine.
Die Städte haben einen sechsmal höheren Lebensstandard.

Russland wird neue Sanktionen vor allem im Finanzsektor schwer verkraften.
Die eh schon nicht konkurrenzfähige Wirtschaft wird noch mehr geschwächt werden,

Die Ukraine andererseits hat Potential. Wenn die Bedingungen des IWF vor allem bezüglich der Korruption sovjetischen Ausmasses erfüllt sind, ist der Marktzugang EU/USA einfacher als bisher.

Es wäre ein sehr erfreulicher Weg, durch Markterfolg den Altsovjets in Russland zu zeigen, wie man sich ausserhalb des erdrückenden Einflusses Moskaus entwickeln kann.
Die...
Einwohner der Krim haben die richtige Entscheidung getroffen und frühzeitig erkannt, welche "blühenden Landschaften" das Kamikaze-Kabinett in Kiew ihnen beschert hätte, wenn sie sich nur unabhängig erklärt und nicht auch der Russischen Föderation beigetreten wären. Sie wären von der Nationalgarde "befreit" worden, wenn sie den Prozess nicht beschleunigt hätten. Es gilt: Rette sich, wer kann. Wer zu spät kommt, den holt Kiew mit Waffengewalt heim...
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