Israel und Palästina wollen die Gespräche fortsetzen
Neue Gespräche zwischen Israel und Palästina
publiziert: Dienstag, 3. Jan 2012 / 19:00 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Jan 2012 / 20:57 Uhr
Stagnation im Friedensprozess.
Stagnation im Friedensprozess.

Tel Aviv/Amman - Israel und die Palästinenser wollen ihre am Dienstag wieder aufgenommenen Gespräche fortsetzen. Der jordanische Aussenminister Nasser Dschude sprach in Amman nach einem Treffen mit Unterhändlern beider Seiten von einer geplanten «Serie von Gesprächen».

6 Meldungen im Zusammenhang
Die ersten direkten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern seit mehr als 15 Monaten seien "positiv" verlaufen. Er wolle jedoch keine zu hohen Erwartungen wecken, sagte Dschude nach dem Treffen mit Repräsentanten des Nahost-Quartetts. Man dürfe aber auch die Wichtigkeit des Treffens nicht unterschätzen.

Vertreter Israels und der Palästinenser waren am Dienstag in der jordanischen Hauptstadt Amman zum ersten Mal seit über einem Jahr zu direkten Gesprächen zusammengekommen. Die Chefunterhändler beider Seiten trafen sich in Gegenwart von Abgesandten des Nahost-Quartetts

Bei einem Gespräch unter vier Augen wollten der Israeli Izchak Molcho und der Palästinenser Saeb Erekat die Bedingungen für eine Wiederaufnahme von Friedensgesprächen erörtern. An dem Gespräch nahmen auch der Nahost-Gesandte Tony Blair sowie der jordanische Aussenminister Dschude teil.

Israel will keine Vorbedingungen

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas sagte in Ramallah, man hoffe auf einen Erfolg der jordanischen Vermittlungsbemühungen. "Wenn die israelische Regierung einem Siedlungsstopp zustimmt, sind wir bereit, sofort zu den Verhandlungen zurückzukehren", sagte Abbas.

Israel jedoch will nur ohne Vorbedingungen verhandeln: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lehnte die Aufgabe der neuen Siedlungen bereits ab. Er bot an, ohne Bedingungen sofort mit den Friedensverhandlungen zu beginnen.

(fest/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 3 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Israel hatte das Westjordanland im Zuge des Sechs-Tage-Kriegs 1967 besetzt.
Jerusalem - Der Oberste Gerichtshof Israels beharrt auf der Räumung der ältesten und grössten illegalen jüdischen Siedlung im Westjordanland. Die Frist werde bis zum ... mehr lesen
Ramallah - Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Fatah ... mehr lesen
Mahmud Abbas wird Leiter der neuen Einheitsregierung.
Amman - Eine Serie von Vorgesprächen über eine mögliche Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern ist ergebnislos beendet worden. Beim Treffen der Unterhändler sei kein Durchbruch erzielt worden, bestätigte ein Palästinenservertreter am Donnerstag. mehr lesen 
Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina kommen schleppend voran.
Jerusalem/Ramallah - Vor der Wiederaufnahme der Gespräche mit Israel haben die Palästinenser am Montag die Erwartungen gedämpft. Sollte Israel den Siedlungsbau im Westjordanland und ... mehr lesen 1
Weitere Artikel im Zusammenhang
Gaza/Tel Aviv - Israelis und militante Palästinenser lassen wieder die ... mehr lesen
Israelische Kampfjets führten gezielte Luftschläge aus.
Unverdächtig!
"Ich sehe es schon kommen, der Islam reformiert sich und der Judenstaat erstickt in der Orthodoxie und bombt und bombt und bomt"
Machen Sie sich nicht lächerlicher als nötig!
Israel ist gänzlich unverdächtig, als Kriegstreiber oder Bombenwerfer gehandelt zu werden.
Dass Sie noch nicht in das Land ihrer Wünsche ausgewandert sind, empfehle da, um garade ein aktuelles Highlight der letzten Wochen zu nennen, Syrien, erstaunt doch sehr.
Tscha, Heidi
Als Frauen haben wir in Isreal schon bald noch weniger zu sagen , als in islamischen Staaten , wo sich doch so hie und da etwas Licht am Horizont erblicken lässt.
Wir sind halt aus der Rippe des Adam gemacht und seither sein Eigentum.
Ich sehe es schon kommen, der Islam reformiert sich und der Judenstaat erstickt in der Orthodoxie und bombt und bombt und bomt....., Und wir alle müssen gehörig umdenken. Gott hat immer Recht! Kommt darauf an, wo er sich gerade befindet.
Also alles bleibt wie gehabt
Das Treffen unter vier Augen (wie soll das funktionieren? Schlossen Tony Blair und Nasser Dschude die Augen und spitzten die Ohren?) bringt wohl tatsächlich nichts, wenn schon zu Beginn darüber gestritten wird, ob und falls ja unter welchen Bedingungen verhandelt werden soll.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman.
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den ... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman ist ehemaliger Aussenminister.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 0°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer starker Schneeregen
Basel 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen starker Schneeregen
St. Gallen -1°C 1°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer immer wieder Schnee
Bern -1°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen starker Schneeregen
Luzern 0°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer starker Schneeregen
Genf 1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen Schneeregenschauer
Lugano 1°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen starker Schneeregen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten