Neue Hoffnung im Gasstreit - EU: Vereinbarung mit Putin
publiziert: Donnerstag, 8. Jan 2009 / 14:46 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Jan 2009 / 23:29 Uhr

Moskau/Prag/Brüssel - Im Gasstreit zwischen Moskau und Kiew gibt es wieder Bewegung: Der EU-Ratspräsident und tschechische Regierungschef Mirek Topolanek und der russische Premier Wladimir Putin haben die Bedingungen für die Entsendung von Beobachtern vereinbart.

Wladimir Putin verlangt die Stationierung von internationalen Beobachtern, die den Gasfluss an der russisch-ukrainischen Grenze kontrollieren
Wladimir Putin verlangt die Stationierung von internationalen Beobachtern, die den Gasfluss an der russisch-ukrainischen Grenze kontrollieren
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Dabei gehe er um eine Beobachtungskommission an «allen Orten, die für Gas-Fluss relevant sind», wie die tschechische EU-Ratpräsidentschaft mitteilte.

Gaslieferungen aufgenommen

Die Entsendung sollte dazu führen, dass unterbrochene russische Gaslieferungen in die EU-Staaten wieder aufgenommen werden.

Topolanek habe sowohl mit Putin als auch mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert, hiess es weiter.

100'000 frieren

In Osteuropa frieren derzeit Hunderttausende wegen dem Streit. In Bulgarien blieben viele Schulen und Kindergärten geschlossen. Auch in vielen Wohnungen waren die Heizungen kalt.

Bulgarien ist fast zu 100 Prozent von russischem Gas abhängig - mit nun drastischen Folgen wegen der leeren Pipelines.

Kein Gas mehr verbrauchen

Nicht anders sieht es in der Slowakei aus. Die tausend grössten industriellen Abnehmer dürfen überhaupt kein Gas mehr verbrauchen, um die Versorgung der Haushalte, Spitäler und Schulen nicht zu gefährden.

In Serbien sitzen allein in der drittgrössten Stadt Novi Sad 80 000 Menschen in kalten Wohnungen. Auch in anderen ost- und südosteuropäischen Ländern bleiben Sparmassnahmen in Kraft. Die Wut in der Bevölkerung wächst.

(sl/sda)

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