Neue Initiative zur Einheitskasse angekündigt
publiziert: Sonntag, 8. Nov 2009 / 10:28 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 8. Nov 2009 / 12:12 Uhr

Bern - Die SP will eine neue Initiative für eine einheitliche Krankenkasse lancieren. Laut Vizepräsidentin Jacqueline Fehr setzen die Linken diesmal auf die Unterstützung der Bürgerlichen.

Jacqueline Fehr glaubt an den Erfolg einer zweiten Abstimmung.
Jacqueline Fehr glaubt an den Erfolg einer zweiten Abstimmung.
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«Unser Ziel ist, die Initiative im Frühsommer zu lancieren, wenn die nächste Prämienerhöhung angekündigt wird», sagte Jacqueline Fehr im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag».

Obwohl eine erste Initiative vor zweieinhalb Jahren vom Volk verworfen wurde, glaubt Fehr an den Erfolg des zweiten Anlaufs.

Dies einerseits, weil die zweite Initiative anders aussehen soll: Die SP wolle keine einkommensabhängigen Prämien mehr fordern und zudem im Verfassungstext festschreiben, dass kantonal unterschiedliche Prämien nach wie vor möglich sind, sagte Fehr.

Auf der anderen Seite ist Fehr optimistisch, weil die Linke diesmal offenbar auf Unterstützung aus dem bürgerlichen Lager zählen kann. Bürgerliche Stimmen seien ebenfalls zum Schluss gekommen, dass man mit dem Kassenwettbewerb «auf das falsche Ross» gesetzt habe.

Unterstützung aus der FDP

Die Nationalrätin will nun mit Suva-Präsident und Ex-FDP-Präsident Steinegger zusammenspannen: «Franz Steinegger und ich sind daran, einen Termin zu suchen, um gemeinsam über einen konkreten Verfassungstext zu brüten.»

Steinegger hatte sich bereits vor einer Woche in den Medien für eine Einheitskasse nach dem Vorbild der Suva ausgesprochen. Er hält den Wettbewerb unter den Kassen nicht nur für ineffizient, sondern auch für teuer.

2007 hatten die Schweizerinnen und Schweizer eine erste Vorlage zur Einheitskasse an der Urne wuchtig verworfen: 71 Prozent stimmten Nein.

(bert/sda)

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Jawoll
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Ob es da ein Leck im Bundeshaus gab?

Ein Schelm der da gutes denkt!
Guten Tag jorian
Bei dieser Kasse war Herr Bundesrat Couchepin selber mal dabei.
Ich denke auch, dass dies so ist!
Zudem würden die Privatinteressen, wie bei den hunderten von Kässeli sicher vorhanden, minimiert, was auch wieder SEHR viel Geld sparen würde!

Einige Leute lesen das sicher nicht gerne, da sie ihre Felle davon schwimmen sehen!
Gut so ... Dann ist plötzlich wieder mehr Geld vorhanden, um viel des heute Unterschlagenes doch zu bezahlen!
Die Pharmaindustrie.......
hätte bei einer Einheitskasse nicht mehr so viel Macht!
Einheitskasse
Jawoll das mit den Sportanlässen habe ich bemerkt.

Vorallem die Kasse aus Martigny sponsort dabei noch das CH Fernsehen.
'Zwei Kostenfaktoren fielen also weg.' Dies nur nebenbei ...
Das hat ja etwas mit 'fallen' zu tun. Noch besser "Zwei Kostenfaktoren würden also bereits wegfallen!"

Nun zur Sache: Wie ich mich hier schon dazu geäussert habe, so würde ich die Schaffung einer Einheitskrankenkasse sehr begrüssen. Die SUVA könnte oder muss sogar das Vorbild dafür sein!

Sie sprechen es an. Es hätte Vorteile, wie z.B. das Wegfallen von hunderten von Profiteuren, Direktoren, Vices, Abteilungsleitern, Gruppenleitern usw. usf. ... Klar, nicht ganz! Aber doch in einem klar strukturierten Rahmen EINER einzigen "Firma" und nicht vermauschelt in hunderte von kleinen bis grösseren und grossen Unternehmen, die alle das gleiche Ziel verfolgen, nämlich so viel Gewinn als möglich zu machen.

Eigentlich wäre das Ziel einer KK, der Einheitskasse sowieso, dass die Kranken die beste mögliche Behandlung erhalten sollten und nicht die billigste!

DENN, wer wieder gesund wir, der will in aller Regel nicht krank bleiben! Alles andere ist bösartig kolportierter Hawass ...!

Ich frage mich mehr und mehr, wer denn ein Interesse daran haben kann, dass das Gesundheitssystem nicht über EINE Firma gemanagt werden soll!

Gegen eine staatliche Einheits-Krankenkasse kann man doch nicht dagegen sein, die durch alle Einwohner und die Firmen der Schweiz finanziert wird, mit Beteiligung von Gemeinden, Kantonen und Bund, im Interesse einer gesunden Bevölkerung und den menschenwürdig und bestens gepflegten kranken Menschen in unserem Land, - AUSSER man fürchtet den Verlust der bisherigen, eigentlich unrechtmässigen Pfründe ...!
Guten Tag jorian
Es ist nicht nur die Werbung alleine. Haben Sie schon bemerkt, wieviel Gelder an Sportanlässe fliessen.
Gute Idee
Es kann nicht sein, dass die Prämiengelder für Werbung eingesetzt werden.

Es gibt dann auch nicht mehr so viele Verwaltungsräte. Zwei Kostenfaktoren vielen also weg.
.
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