Neue Kaliumjodidtabletten für KKW-Anwohner
publiziert: Freitag, 29. Okt 2004 / 09:54 Uhr

Bern - Wer in der Nähe eines Kernkraftwerks wohnt, erhält in den nächsten Wochen neue Kaliumjodidtabletten. Deren Einnahme verhindert im Falle eines schweren Kernkraftwerk-Unfalls die Belastung der Schilddrüsen mit radioaktivem Jod.

Der Schutz der Bevölkerung rund um die Schweizer KKWs soll mit den Tabletten verbessert werden.
Der Schutz der Bevölkerung rund um die Schweizer KKWs soll mit den Tabletten verbessert werden.
Zwischen Ende November und Mitte Dezember erhalten alle Haushalte im Umkreis von 20 Kilometern um die fünf Schweizer Kernkraftwerke die neuen Tabletten, wie die Geschäftsstelle Kaliumjodid-Versorgung mitteilt. Damit werden die Tabletten an rund 1,2 Millionen Menschen verschickt.

Jedes Haushaltsmitglied erhält eine Tablettenpackung mit zweimal sechs Tabletten. Dies seien doppelt so viele Tabletten wie im Katastrophenfall benötigt würden, heisst es in der Mitteilung. So könne im Alarmfall direkte Nachbarhilfe erfolgen, falls jemand seine Tabletten nicht mehr finde.

Neuordnung der Verteilung

Neben den privaten Haushalten werden rund 90 000 Firmen und öffentliche Einrichtungen wie Spitäler, Schulen oder Behörden mit Kaliumjodidtabletten versorgt. Sie erhalten in der zweiten Januarhälfte Grosspackungen mit bis zu 200 Tablettenschachteln.

Vor rund zehn Jahren waren an die Haushalte im Umkreis von fünf Kilometern (Zone 1) um die Kernkraftwerke bereits Kaliumjodidtabletten abgegeben worden. Der Bundesrat hat jedoch eine Neuordnung der Verteilung der Tabletten beschlossen. Deshalb werden diese nun im Umkreis von 20 Kilometern (Zonen 1 und 2) verteilt.

Wer noch von den 1994 verteilten Tablettenpackungen hat, kann diese am nächsten Postschalter abgeben oder sie ohne Adresse und Frankierung in den Briefeinwurf der Postfilialen werfen.

(rp/sda)

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