Projekt mit «digitalisierten Hightech-Spielen»
Neue Köpfe sollen Olympia nach Graubünden holen
publiziert: Donnerstag, 10. Dez 2015 / 20:10 Uhr
Ein neues Olympia-Projekt soll Graubünden frischen Wind geben.
Ein neues Olympia-Projekt soll Graubünden frischen Wind geben.

Chur - Die Idee einer Kandidatur für die Durchführung Olympischer Winterspiele 2026 in Graubünden stammt aus Wirtschaftskreisen. Ein Team mit bekannten Köpfen aus der Wirtschaft entwirft ein Projekt mit «digitalisierten Hightech-Spielen».

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Wie am Donnerstag in Chur bekannt wurde, stehen die Dachorganisationen der Wirtschaft Graubünden hinter der Lancierung von Olympischen Winterspielen 2026. Das Stimmvolk hatte erst im März 2013 eine Kandidatur für Spiele im Jahr 2022 verworfen. Nun soll ein neues Projekt dem Gebirgskanton, der wirtschaftlich auch schon bessere Zeiten erlebte, frische Impulse verleihen.

An der Spitze des neuen Teams mit etwa einem Dutzend Personen steht Andreas Wieland, CEO der Medizinaltechnik-Firma Hamilton in Bonaduz. Wieland war Gegner der letzten Bündner Kandidatur, genauso wie Reto Gurtner, Verwaltungsratspräsident der Bergbahn Weisse Arena in Laax. Sie wollen nun beweisen, dass es mit Einsatz modernster Technik möglich ist, umweltverträgliche und nachhaltige Spiele in Graubünden durchzuführen.

«Digitale Hightech-Spiele»

Wieland sprach am Donnerstag davon, «digitale Hightech-Spiele» zu organisieren, welche in Realität dezentral zu 50 Prozent in Graubünden und zum Teil in Zürich oder in anderen Kantonen stattfinden. Ein eigentliches Projekt steht noch nicht. Das Bündner Team will seine Kandidatur konkret gestalten nach den Richtlinien von Swiss Olympics.

Für Wieland sind mehrere Voraussetzungen für die Neulancierung der Kandidatur schon gegeben: So sollen die Spiele nachhaltig sein, dezentral und auf weitgehend in bestehenden Sportstätten ausgetragen werden. Und sie sollen sozial sein, indem die Paralympics aufgewertet werden.

Volksabstimmung im Herbst 2016

Vorgesehen ist, dass das Stimmvolk in Graubünden an der Urne über das Projekt Olympische Winterspiele 2026 entscheiden kann. Die Abstimmung soll im September 2016 oder im Frühling 2017 durchgeführt werden.

Den Segen der Politik holten sich die Initianten diese Woche bei der Bündner Regierung und beim Kantonsparlament, dem Grossen Rat. Das Parlament beschloss am Mittwoch mehrheitlich, die Wirtschaftsvertreter bei der Ausarbeitung einer Kandidatur für 2026 zu unterstützten. Wie das konkret geschehen soll, ist allerdings noch offen.

Auch das Wallis mischt mit

Die Durchführung Olympischer Winterspiele 2026 ist auch im Kanton Wallis ein Thema. Die Kantonsregierung dort unterstützt das von Christian Constantin, dem Präsidenten des FC Sion, lancierte Projekt einer Kandidatur.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird im Juli 2019 über die Vergabe der Winterspiele 2026 entscheiden. Das Wallis hatte bereits vier Mal vergeblich versucht, die Olympischen Winterspiele ins Tal zu holen.

Bislang zwei Mal wurden Olympische Winterspiele in der Schweiz veranstaltet. Sowohl 1928 als auch 1948 war St. Moritz der Austragungsort.

(bg/sda)

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