Neue Kollision im Ärmelkanal endet glimpflich
publiziert: Donnerstag, 2. Jan 2003 / 08:16 Uhr

London - Erneut hat ein Tanker im Ärmelkanal den gesunkenen Autofrachter Tricolor gerammt. Die Kollision vom Neujahrsabend endete glimpflich: Der in der Türkei registrierte Tanker Vicky kam nach mehreren Stunden aus eigener Kraft frei.

Das Schiff war mit 70 000 Tonnen leicht entflammbarem Gasöl beladen. Frankreich schickte drei Schlepper und ein Kriegsschiff an den Unglücksort. Mit steigender Flut kam die Vicky aber ohne fremde Hilfe frei.

Die 24 Besatzungsmitglieder blieben unversehrt, wie die französische Küstenwache am Donnerstag in Dünkirchen mitteilte. An dem Tanker seien weder Risse noch Lecks festgestellt worden.

Wie es zum zweiten Unfall seit dem Untergang der Tricolor kommen konnte, ist unklar. Ein Schlepper habe der Vicky den im Wasser liegenden Frachter signalisiert und eine Routenänderung empfohlen, trotzdem sei der Tanker direkt auf das Wrack zugefahren, sagte ein Sprecher der Meerespräfektur in Dünkirchen. Wir wissen nicht warum.

Die 243 Meter lange und 43 000 Tonnen schwere Vicky war auf dem Weg von Antwerpen nach New York. Das Schiff hat eine einfache Aussenwand, aber eine zusätzliche Metallschicht am Rumpf.

Im Ärmelkanal sind täglich knapp 400 Handelsschiffe unterwegs, etwa 50 von ihnen mit gefährlicher Fracht wie Öl, Gas oder radioaktiven Substanzen. Sie kreuzen die Route von rund 100 Fähren, die zwischen Frankreich, Belgien und Südengland verkehren.

Die norwegische Tricolor war am 14. Dezember vor der französischen Küste mit einer Ladung von 2862 Autos im Wert von über 70 Millionen Franken gesunken. Sie war danach bereits vom deutschen Schiff Nicola gerammt worden.

(bert/sda)

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