Neue Pflegefinanzierung verabschiedet
publiziert: Freitag, 1. Jun 2007 / 21:31 Uhr

Bern - Die neue Pflegefinanzierung ist bereit für die Nationalratsdebatte in der kommenden Sommersession. Im Gegensatz zum Ständerat will die Gesundheitskommission (SGK) der grossen Kammer die Beteilung der Versicherten gesetzlich begrenzen.

Heimpflege und Spitex soll kein Fass ohne Boden werden.
Heimpflege und Spitex soll kein Fass ohne Boden werden.
3 Meldungen im Zusammenhang
Die Vorlage wurde von der SGK mit 23 zu 0 Stimmen ohne Enthaltungen verabschiedet, wie Präsident Pierre Triponez (FDP/BE) am Freitag den Medien in Bern mitteilte. Sie soll verhindern, dass Heimpflege und Spitex für die Krankenversicherung zum Fass ohne Boden werden.

Gemäss Ständerat wird der Bundesrat die Pflegeleistungen bezeichnen und abgestufte Beiträge der Grundversicherung festlegen. An der Belastung der Kassen von rund zwei Milliarden soll sich nichts ändern. Wie die restlichen 40 Prozent der Pflegekosten auf Versicherte und öffentlich Hand zu verteilen sind, will der Ständerat den Kantonen überlassen.

Entgegen dem Beitragsmodell des Erstrates schlägt die Nationalratskommission mit 17 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen vor, dass die Grundversicherung die Kosten der ärztlich angeordneten Akut- und Übergangspflege (ambulant und im Heim) voll übernimmt. Der Bundesrat soll die Dauer dieser Kostenübernahme bestimmen.

Der Krankenkassenverband santésuisse hat gegen diesen Vorschlag bereits protestiert. Die Mehrkosten von rund einer Milliarde für diese Entlastung der öffentlichen Hand müssten die Versicherten mit einer Prämienerhöhung von über fünf Prozent bezahlen, heisst es in einer Mitteilung.

(smw/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Krankenkassen sollen die Kosten der Akut- und Übergangspflege ... mehr lesen
Der Bedarf an professioneller Nachpflege nimmt weiter zu. (Archivbild)
In der Regel sei die persönliche Gesundheitsstelle eine Hausarztpraxis.
Bern - Die anstehende Revision der ... mehr lesen
Bern - Der Spitex Verband Schweiz schlägt Alarm: Je nach Entscheid des eidgenössischen Parlaments zur Pflegefinanzierung müssten Spitex-Klienten künftig bis zur Hälfte der Spitex-Kosten selbst tragen. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen   3
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der Ständerat ist am Dienstag auf die Linie des Nationalrats eingeschwenkt. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 7°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 9°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 7°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 7°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 9°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 9°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Lugano 15°C 22°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten