Neue Pistenausrüstung für Flughafen Zürich öffentlich aufgelegt
publiziert: Dienstag, 12. Nov 2002 / 13:14 Uhr

Bern - Die Umrüstung der Pisten 28 und 34 am Flughafen Zürich mit Instrumentenlandesystemen (ILS) wird öffentlich aufgelegt. Die Einsprachefrist dauert bis 15. Dezember. Der Ausbau ist notwendig zur Einhaltung des Staatsvertrags mit Deutschland.

Flughafen Zürich-Kloten  muss umgerüstet werden.
Flughafen Zürich-Kloten muss umgerüstet werden.
Mit dem ILS werden Anflüge von Osten und Süden auch bei schlechter Sicht möglich, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) mitteilt. Die Auflage beginnt am 15. November.

Bereits heute wird an Wochenenden sowie in den Abend- und frühen Morgenstunden (Wochenend- und Nachtflugsperre über Süddeutschland) vermehrt der Ostanflug gewählt. Dies dient der Einhaltung der ersten beiden Stufen des Staatsvertrags mit Deutschland. Dieser ist zwar noch nicht ratifiziert, wird aber bereits angewendet.

Weil die Piste 28 (Westpiste) jedoch noch nicht über ein ILS verfügt, müssen bei schlechtem Wetter die Flugzeuge nach wie vor von Norden her über Deutschland landen. Zum Ostanflug käme der Südanflug, der allerdings heftig umstritten ist.

Kanton und Stadt Zürich lehnen den Staatsvertrag ab. Laut Bazl ist der Umbau der Pisten aber ohnehin nötig, da Deutschland bei Ablehnung des Vertrages eine einseitige Verordnung erlassen dürfte, die den Flughafen ebenfalls zum Ausweichen auf die beiden Pisten zwingen dürfte.

Im Zusammenhang mit der Auflage will das Bazl die Kantone St.Gallen Thurgau und Zürich direkt anhören. Voraussichtlich im nächsten Frühjahr werde das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) über die Gesuche des Flughafens Unique zum Ausbau der Pisten entscheiden.

Wenn alles gut laufe, könnten die beiden Pisten im Herbst 2003 mit dem ILS ausgerüstet sein, sagte Adrian Nützi vom Bazl auf Anfrage der sda. Die Kosten des gesamten Ausbaus dürfte sich auf rund 17 Millionen Franken belaufen.

(bert/sda)

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