Kunstschaffende
Neue Strukturen: Frauenorganisation GSBK macht nicht mit
publiziert: Sonntag, 10. Sep 2000 / 11:39 Uhr

Zürich - Die Gesellschaft Schweizerischer Bildender Künstlerinnen (GSBK) macht bei der Gründung einer neuen, gesamtschweizerischen Künstlerorganisation nicht mit. Die Kunstschaffenden der Schweiz wollen dennoch per Anfang 2001 mit dem neuen Dach die nationale Struktur stärken.

Die GSBK habe die Fusion mit der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten (GSMBA) am Samstag an einer ausserordentlichen Generalversammlung in Solothurn abgelehnt, teilte die Frauenorganisation mit. Die GSBK wolle weiterhin als Organisation ausschliesslich für Künstlerinnen bestehen.

Die GSBK befürchte, dass die Gleichstellung der Künstlerinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen in der neuen Dachorganisation nicht gewährleistet sei, erklärte GSMBA-Geschäftsführerin Roberta Weiss am Sonntag auf Anfrage.

Neustrukturierung beschlossene Sache

Die GSMBA bedauerte in einer Mitteilung vom Sonntag den Rückzug der GSBK, will aber die Stärkung der nationalen Strukturen dennoch in die Tat umsetzen. Dies sei an der Delegiertenversammlung von Ende August in Pontresina so beschlossen worden.

Die Frauenorganisation GSBK habe eine Chance verpasst, heisst es in der GSMBA-Mitteilung mit Blick auf die Mitgliederbestände beider Organisationen weiter. Während die Mitgliederzahl der GSBK von 500 im Jahre 1997 auf 416 im September 2000 fiel, stieg diejenige der GSMBA im selben Zeitraum von 2197 auf 2316.

Die seit 1997 in Planung stehende Organisation besteht im wesentlichen aus den bisherigen GSMBA-Mitgliedern und heisst vorläufig "Neue Künstlerinnen- und Künstlergesellschaft Schweiz" (NKGS). Sie soll ab dem 1. Januar 2001 ihre Arbeit unter einem neuen Namen aufnehmen.

Im Gegensatz zu den heutigen Strukturen soll in der neuen Organisation vor allem das nationale Dach gestärkt werden. Künstlerinnen und Künstler müssen nicht mehr zwingend Mitglied bei einer regionalen Sektion sein. Auch in Sachen Dienstleistungen will die jetzige GSMBA künftig gesamtschweizerisch effizienter tätig sein.

(klei/sda)

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