Neue Theorie zum Aussterben der Saurier
publiziert: Montag, 19. Nov 2007 / 12:33 Uhr

Neuenburg - Nicht ein Meteoriten-Einschlag in Mexiko, sondern Vulkanausbrüche in Indien sollen vor 65 Millionen Jahren das Ende der Dinosaurier-Herrschaft eingeleitet haben. Diese Theorie über das Aussterben der Grossechsen vertritt ein Neuenburger Forscher.

Mit absoluter Sicherheit wird sich wohl nie bewiesen werden, was den Untergang der Dinosaurier verursachte.
Mit absoluter Sicherheit wird sich wohl nie bewiesen werden, was den Untergang der Dinosaurier verursachte.
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Umfangreiche Informationen zu Dinosaurier
Die Dinosaurier lebten vor ca. 235 Millionen Jahren bis vor ca. 65 Millionen Jahren.
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Wie die Universität Neuenburg (UNINE) mitteilte, untersuchte Thierry Adatte zusammen mit der US-Kollegin Gerta Keller kleine Versteinerungen in früheren Meeressedimenten.

Dabei stellten sie fest, dass die Vulkanausbrüche, die zur Bildung der indischen Platte führten, in die Zeit fallen, als die Dinosaurier ausstarben.

Adatte und Keller glauben, dass die Vulkane in Indien vor 65 Millionen Jahren aktiv waren.

Die Ungenauigkeit der Schätzung beträgt plus/minus 100'000 Jahre. Die Vulkanausbrüche kombiniert mit einem raschen Klimawandel sollen zum Verschwinden der Dinos geführt haben.

Giftige Gase

Die Vulkane sollen laut Adatte zehnmal mehr giftige Gase in der Atmosphäre freigesetzt haben als der im Durchmesser 10 Kilometer breite Meteorit, der ebenfalls in dieser Zeit auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán einschlug. Diese Gase sollen den Echsen den Garaus gemacht haben.

In den letzten Jahren galt der Meteoriten-Einschlag in Mexiko als gängigste Hypothese für das Aussterben der Dinosaurier.

Der Meteorit soll einen Krater von 180 Kilometer Durchmesser in die Erdkruste gerissen und enorme Mengen Staub, Rauch und Gase in die Atmosphäre geschleudert haben.

Dabei sei der Himmel dunkel geworden. Mangels Photosynthese sollen die Pflanzen abgestorben sein, womit die pflanzenfressenden Tiere nicht mehr genug zu essen hatten.

(rr/sda)

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