Neuer Baby-Boom steht China bevor
publiziert: Montag, 7. Mai 2007 / 17:36 Uhr

Peking/Seoul - Trotz der staatlich verordneten Ein-Kind-Politik steht China ein neuer Baby-Boom bevor. Immer mehr junge Eltern könnten es sich leisten, die Strafen für einen Verstoss gegen die Vorgaben zu zahlen.

Die meisten Städter dürfen nur ein Kind bekommen, auf dem Land sind maximal zwei Kinder erlaubt.
Die meisten Städter dürfen nur ein Kind bekommen, auf dem Land sind maximal zwei Kinder erlaubt.
1 Meldung im Zusammenhang
Dies meldete die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Familienplanungsbehörde. Zudem gebe es Millionen Chinesen im Alter von 20 bis 30 Jahren, die zwei Kinder bekommen dürften, weil sie selbst Einzelkinder seien.

China hatte die Ein-Kind-Politik 1979 eingeführt, um das Bevölkerungswachstum einzudämmen. Die meisten Städter dürfen nur ein Kind bekommen, auf dem Land sind maximal zwei Kinder erlaubt.

Nach Angaben der Regierung wurden durch die Ein-Kind-Politik 400 Millionen Babys weniger geboren. In China leben schätzungsweise 1,3 Milliarden Menschen. Wer gegen die Auflagen verstösst, muss je nach Wohnort und Einkommen zwischen 5000 und 200'000 Yuan (gut 31'500 Franken) Strafe zahlen.

In Südkorea stieg erstmals seit 2000 die Geburtenrate wieder an. Wie das Nationale Statistikbüro am Montag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 452 000 Kinder geboren, dies sind 3,3 Prozent mehr als im Jahr 2005.

Damit wurden pro Frau im gebärfähigen Alter zwischen 15 und 49 Jahren 1,13 Kinder geboren, 2005 lag die Rate noch auf einem Rekordtief von 1,08. Offenbar greifen die finanziellen Anreize der Regierung in Seoul für Eltern und berufstätige Mütter.

(li/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York - Neun Monate nach dem ... mehr lesen
Das Monmouth-Spital in Long Branch erwartet in diesem Monat insgesamt 500 Geburten gegenüber 371 im Juli vergangenen Jahres. (Symbolbild)
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten ... mehr lesen
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich genehmigt. Vor allem die zusätzlichen Kosten für das Asylwesen gaben aber im Rat zu reden. mehr lesen   1
Bei der Erstellung des Zugänglichkeitsplans in Wil werden auch Betroffene miteinbezogen.
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 8°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Basel 7°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
St. Gallen 8°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Bern 7°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Luzern 8°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Genf 8°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Lugano 12°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten