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Neuer Eklat bei der Schweizer Paraplegiker-Gruppe
publiziert: Samstag, 28. Nov 2009 / 13:10 Uhr / aktualisiert: Samstag, 28. Nov 2009 / 16:13 Uhr

Zürich - Neuer Eklat bei der Schweizer Paraplegiker-Gruppe (SPG) in Nottwil LU: Nach dem Rücktritt des Schwyzer CVP-Ständerates Bruno Frick als Stiftungsratspräsident nimmt auch Direktionspräsident Luca Stäger den Hut.

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Direktionspräsident Luca Stäger: Die ständige externe Kritik hat ihn zum Rücktritt bewogen.
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Stäger verlasse das Paraplegikerzentrum Ende Juni 2010, sagte der noch amtierende Stiftungsratspräsident Bruno Frick an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz in Zürich. Der Abgang des Direktionspräsidenten sei «sehr bedauerlich».

Stäger selbst begründete seinen Rücktritt mit der ständigen Kritik an der Arbeit des Paraplegikerzentrums und seinen Institutionen. Diese Kritik sei nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. «Ich bin schliesslich auch nur ein Mensch.»

Grossen Beitrag leisten

Er sei als Direktionspräsident angetreten mit dem Anspruch, einen grossen Beitrag zur Umwandlung eines Pionierwerkes in eine moderne Unternehmung leisten zu können, sagte Stäger. Im Rahmen der politischen Auseinandersetzung sei es aber immer schwieriger geworden, diese Aufnahme wahrzunehmen.

Stäger hatte das Amt des Direktionspräsidenten im Februar übernommen. Der Stiftungsrat hatte damals unter anderem die operative Führung der SPG von der strategischen getrennt.

Auslöser für die Neustrukturierung war der Abgang von Guido A. Zäch. Der Stiftungsgründer und Präsident war 2007 wegen Veruntreuung verurteilt worden. Nach seinem Abgang wurde der Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick neuer Stiftungsratspräsident.

Fricks Konsequenzen

Die Paraplegiker-Gruppe kam aber auch danach nicht aus den Schlagzeilen. Die Rollstuhl-Gruppierung Parawatch warf Frick vor, ihm gehe es nur um Macht und nicht um Menschen und forderte ihn zum Rücktritt auf.

Mitte November zog Frick die Konsequenzen und kündigte an, per Ende März 2010 vom Präsidentenamt zurückzutreten. Im Stiftungsrat will Frick aber weiterhin mitwirken.

Seine Nachfolge als Stiftungsratspräsident tritt Anfang April Daniel Joggi an, der seit 9 Jahren dem Stiftungsrat angehört.

(tri/sda)

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