Neuer TCS-Zentralpräsident soll kein Politiker sein
publiziert: Dienstag, 19. Feb 2008 / 13:04 Uhr

Bern - Der Touring-Club Schweiz (TCS) will keinen Politiker als neuen Zentralpräsidenten. Der neue starke Mann beim TCS - dies die Lehre aus der Affäre um Edgar Schorderet - soll parteipolitisch unabhängig sein.

Auf ähnliche Turbulenzen wie um Edgar Schorderet will der TCS zukünftig verzichten.
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Der Nachfolger Schorderets solle nicht in erster Linie Parteipolitiker, sondern TCS-Präsident sein, sagte Luigi R. Rossi, Vizepräsident des Touring-Clubs, zu einem Bericht der «Neuen Luzerner Zeitung».

Schorderet, der Ende November 2007 als Zentralpräsident zurückgetreten war, hatte während zwei Jahren zu viel Lohn bezogen. Dies wurde zwei Wochen vor den Eidg. Wahlen bekannt, bei denen Schorderet für die Freiburger CVP in den Nationalrat wollte. Nach seiner Nichtwahl vermutete er wahltaktische Gründe dafür, dass die Affäre just im Oktober 2007 publik wurde.

Unorthodoxes Vorgehen

Trotzdem ist dieses Vorgehen unorthodox: Die Präsidentin des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) etwa ist die grüne Berner Nationalrätin Franziska Teuscher. Präsident des Informationsdienstes für den öffentlichen Verkehr LITRA ist CVP-Ständerat Peter Bieri (ZG).

Ungewöhnlich ist auch, dass der TCS die Suche nach einem Nachfolger für Schorderet mit einem Inserat in der Mitgliederzeitung «Touring» startete. Dies sei bewusst so geschehen, sagte Rossi. Man wolle die Suche möglichst breit halten, und alle möglichen Kandidierenden sollten dieselben Chancen auf den Posten haben.

Kandidaturen seien ihm bisher nicht bekannt, sagte Rossi weiter. Geplant ist, dass der neue Präsident des 1,6 Millionen Mitglieder zählenden TCS an der Generalversammlung im Juni gewählt wird.

(tri/sda)

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