Griechischer Präsident übergibt Regierungsbildung
Neuer Versuch zur Regierungsbildung in Athen
publiziert: Dienstag, 8. Mai 2012 / 14:41 Uhr
Griechischer Präsident Karolos Papoulias übergibt Regierungsbildung an Radikale Linke
Griechischer Präsident Karolos Papoulias übergibt Regierungsbildung an Radikale Linke

Athen - Nach dem Scheitern der Konservativen versucht sich jetzt eine linke Partei an der Regierungsbildung in Griechenland. Staatspräsident Karolos Papoulias übertrug dem Chef des Bündnisses der radikalen Linken (Syriza), Alexis Tsipras, am Dienstag ein entsprechendes Sondierungsmandat.

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«Es ist ein historischer Moment für die Linke», sagte Tsipras beim Treffen mit dem Präsidenten. Der 39-Jährige Bauingenieur hat nun drei Tage Zeit zu sondieren, ob er eine Mehrheit im Parlament bekommen kann. Ob das gelingt, ist fraglich.

Die antistalinistische linke Sammelbewegung hatte bei der Parlamentswahl am Sonntag ihren Stimmenanteil vervierfacht und war überraschend zweitstärkste Kraft hinter den Konservativen und vor den Sozialisten geworden. Sie lehnt die bisherige Sparpolitik dieser pro-europäischen Parteien in der Euro-Krise ab, will keine Schulden zurückzahlen und mehr Wachstumsimpulse setzen.

Tsipras wolle zunächst mit Vertretern kleinerer linker Parteien und Gruppierungen sprechen, sagte ein Syriza-Sprecher. Danach will er am Mittwoch Gewerkschaftsverbände und Arbeitgeber treffen. Erst am letzten Tag des Sondierungsmandats will Tsipras die Chefs der Konservativen und Sozialisten treffen, hiess es. Am Vortag hatte der Chef der stärksten Kraft im Parlament, der konservative Antonis Samaras, das Sondierungsmandat zurückgegeben. Er sah keine Chance für ein stabiles Parteienbündnis, das im neuen Parlament eine Mehrheit hat.

(alb/sda)

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Chef der Konservativen, Antonis Samaras.
Griechenland ist raus . . .
. . ., da blieb keine Wahl. Die EU hätte sich längst auf die Verträge von Maastricht besinnen müssen. Der Rettungsschirm wurde in erster Linie für die europäischen Banken eingerichtet und nicht wirklich für die Griechen. Die neue Regierung wird nun die Verpflichtungen der EU anfechten und den Sparkurs (ähnlich wie Hollande) verlassen um sich damit die Stimmen der so geblendeten Wähler zu erhalten. Bei den Franzosen mag das noch funktionieren aber Griechenland wird die EU erstmals vor die Aufgabe stellen, ein Land aus dem sicheren "Boot" zu werfen und das könnte erst der Anfang sein.
Rechnerisch gesehen
könnte er es schaffen.

Man stelle sich das vor, eine linksradikale Partei an der Macht.

Das perfide daran ist aber, dass Griechenland so endlich aus den Klauen der Merkozy...äh...Merkel und der EU Kommission befreit würde, ein totaler Schuldenschnitt erfolgen würde, der Drachme wieder Realität würde.
Eigentlich das Beste was passieren kann.
.
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