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Auch Rosset siegte -- Erstrunden-Out für Bastl und Vavrinec
Neuerliches Schweizer Duell: Federer gegen Kratochvil
publiziert: Mittwoch, 31. Mai 2000 / 21:43 Uhr

Paris - Beim French Open in Paris kommt es mit der Drittrunden- Partie zwischen Roger Federer und Michel Kratochvil zu einem weiteren Schweizer Duell. Die zweite Runde hat Marc Rosset erreicht, derweil George Bastl und Miroslava Vavrinec ihre Auftaktspiele verloren. Die Überraschung des Tages war die Niederlage von Lindsay Davenport gegen die Belgierin Dominique van Roost.

«Jetzt steht wenigstens ein Schweizer in den Achtelfinals», meinte Federer im Hinblick auf das erste Aufeinandertreffen mit Kratochvil. Der Münchensteiner hatte allen Grund, zum Scherzen aufgelegt zu sein. Beim 7:6 (7:5), 6:3, 6:3 in der zweiten Runde gegen den Amerikaner Jan-Michael Gambill zeigte er ausgezeichnetes Tennis. Er habe alles richtig gemacht, meinte der 19-Jährige. Dazu beigetragen hat auch das Stadium der Matchstatistik aus Gambills Erstrunden-Partie gegen Nicolas Kiefer. «Ich muss die Schwächen meines Gegners jeweils wissen und bereite meine Taktik entsprechend vor. Und die ist heute bestens aufgegangen.»
Ebenso zufrieden gab sich Kratochvil. Er freue sich nun auf die Partie gegen Federer. Der Berner, der sich in der Qualifikation erstmals ins Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers gespielt hatte, setzte sich gegen Orlin Stanojtschev 6:7, 7:5, 6:2, 6:1 durch und gab dem Bulgaren damit neuerlich das Nachsehen. Das erste Aufeinandertreffen hatte Kratochvil im vergangenen August im Final des Challenger-Turniers in Genf für sich entschieden.

Sieg mit Durchschnittsleistung
Rosset überstand mit dem 7:5, 7:5, 6:0 gegen Byron Black (Sim) erstmals seit drei Jahren wieder die Startrunde in Roland Garros. Für ihn sei vor allem wichtig, dass ihm auch eine Durchschnittsleistung zum Sieg gereicht habe, bilanzierte der Zwei-Meter-Mann nach dem dritten Erfolg in der vierten Begegnung mit dem älteren der beiden Black-Brüder. Dass er in den beiden ersten, umstrittenen Sätzen das bessere Ende für sich behielt, führt Rosset auch auf seine Vorbereitung (»Ich habe noch nie so hart trainiert wie zur Zeit») zurück. Rossets nächster Gegner ist der Ukrainer Andrej Medwedew, gegen den er eine 4:2-Bilanz aufweist. Das letzte Rencontre mit dem Vorjahresfinalisten liegt allerdings mehr als drei Jahre zurück.
Für Bastl war der Russe Marat Safin (noch) eine Nummer zu gross. Der Waadtländer gewann wohl den Startdurchgang im Tiebreak, musste dann aber die Überlegenheit des als Nummer 12 gesetzten Moskowiters anerkennen. In den folgenden Sätzen habe er sein Niveau nicht mehr halten können, stellte der erstmals beim French Open angetretene Bastl nach dem 7:6, 1:6, 3:6, 2:6 fest. Gegen Safin zu verlieren, ist indes keine Schande. Schliesslich gilt der 20-Jährige nach seinen Turniersiegen in Barcelona und auf Mallorca sowie der Final- Qualifikation in Hamburg als einer der gegenwärtig heissesten Sandplatz-Spieler auf der Tour.
Mit dem 4:6, 6:7 (6:8) gegen die wenig bekannte Paraguayerin Rossana De los Rios, die im Ranking als Nummer 151 über 60 Plätze hinter ihr liegt, ging für Miroslava Vavrinec auch das zweite French Open bereits in der Startrunde zu Ende. Die Thurgauerin hätte sich zumindest in den dritten Satz retten können, liess aber im Tiebreak gleich drei Satzbälle in Folge ungenutzt. Die 24-jährige De los Rios hatte vor acht Jahren zwar das Juniorinnen-Turnier in Roland Garros gewonnen, war aber anschliessend auf der WTA-Tour nur noch selten aufgetaucht. In den Jahren 1994 bis 1999 bestritt sie bei bedeutenden Turnieren lediglich vier Partien.

Davenports Rückenprobleme
Bei Davenport waren die Rückenschmerzen ein zu grosses Handicap. In der vorletzten Woche in Rom hatte die Weltranglisten-Zweite deswegen für den Achtelfinal gegen die Italienerin Giulia Casoni Forfait erklären und in Madrid erst gar nicht antreten können. «Für mich kam das French Open eine Woche zu früh», meinte die Amerikanerin nach der 7:6, 4:6, 3:6-Niederlage gegen van Roost.
Mit Davenport haben sich mit den Spaniern Carlos Moya und Sergi Bruguera zwei frühere French-Open-Sieger verabschiedet. Moya, der Gewinner von 1998, unterlag dem Argentinier Hernan Gumy. Bruguera, mit seinem Double 1993/94 der bislang letzte erfolgreiche Titelverteidiger im Bois de Boulogne, zog gegen seinen Landsmann Juan Balcells den Kürzeren. Ausgeschieden ist zudem Marcelo Rios. Der Chilene musste seine Erstrunden-Partie gegen Tommy Haas wegen Adduktorenproblemen nach zwei verlorenen Sätzen aufgeben.

(sda)

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