Mehrere Recyclingkonzepte
Neues Abfallkonzept der SBB für Raucher
publiziert: Montag, 15. Okt 2012 / 10:07 Uhr / aktualisiert: Montag, 15. Okt 2012 / 11:35 Uhr
In den Zügen findet man zunehmend liegengelassenen Abfall.
In den Zügen findet man zunehmend liegengelassenen Abfall.

Bern - Die SBB führt ein neues Abfallkonzept ein. Der Bahnhof Bern dient dabei als «Versuchskaninchen»: In der Nacht auf Montag wurde er mit 128 Recycling-Stationen und 70 neuen Aschenbechern ausgerüstet.

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Mit den neuen, gut sichtbaren Aschenbechern will die SBB die Reisenden dazu anhalten, Zigarettenstummel nicht auf die Gleisanlagen oder auf den Boden zu werfen.

Seit letzten Februar testete die SBB mehrere Recyclingkonzepte in neun gut frequentierten Bahnhöfen. Die Auswertung der verschiedenen Modelle ergab, dass die Variante mit getrennten Abfalleimern für die Entsorgung von Restmüll, PET, Aluminium und Papier dem Kundenbedürfnis am besten entspricht.

Anti-Littering-Kampagne

Bewährt sich das Vorgehen im Bahnhof Bern, dann werden nächstes Jahr nach und nach weitere Grossbahnhöfe nach diesem Konzept ausgerüstet, wie die SBB am Montag im Rahmen einer Medienkonferenz in Bern mitteilte.

Begleitet wird das neue Abfallkonzept von einer nationalen Anti-Littering-Kampagne. Unterstützt wird die Aktion von Swiss Recycling, vom Verein PET-Recycling Schweiz sowie von den Interessengemeinschaften für eine saubere Umwelt (IGSU) und IGORA (Alu-Sammlung). Deren Vertreter erhoffen sich vom Vorgehen der SBB eine Signalwirkung im Kampf gegen das Littering.

In den Zügen und Bahnhöfen wird zunehmend Abfall liegengelassen. Pro Jahr fallen bei der SBB durchschnittlich 37'850 Tonnen Abfall im Publikumsbereich an, davon sind 5730 Tonnen Papier, 159 Tonnen PET und 51 Tonnen Glas. Über 1200 Mitarbeitende engagieren sich täglich dafür, dass die Bahnkunden möglichst saubere Züge und Bahnhöfe vorfinden.

(bert/sda)

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Die Züge und Bahnhöfe sollen sauberer werden.
War da nicht eben?....
Hatten wir diese Abstimmung nicht gerade? Von wegen draussen, Rauchbox, etc.?

Meine Meinung ist einfach:

Leute die Kippen wegschmeissen sind Säue und sollen eine Busse erhalten.

Bahnhöfe die geschlossen sind, sind rauchfrei (status quo)

Ich hab mich echt immer gewundert warum Abfalleimer und Aschenbecher auf kleineren Bahnhöfen immer solche Mangelware waren.

Was auch nicht mehr funktioniert ist die soziale Kontrolle. Warf früher in der Schweiz jemand Abfall weg oder verhielt sich wie eine Sau, wurde er von anderen Passanten darauf hingewiesen. Als wir zur Schule gingen konnten wir jedenfalls nichts auf den Boden werfen, wenn Leute in der Nähe waren. Heute wird das generell nicht mehr gemacht. Verständlich, den in den meisten Fällen mit dem Pack da draussen würde das mit einem gebrochenen Kiefer im Spital enden.

In einigen Zügen wo Leute Ihre Stinkfüsse auf die Sitze stellen, wäre ich froh es würde wieder nach Kippen riechen.
Nichtrauchen an Bahnhöfen
Zu Kurzsichtig: Bitte das von einer Mehrheit gewünschte Nichtrauchen an Bahnhöfen einführen und dann können die neuen Aschenbecher als auch die Entsorgungsgebühren im Bereich Zigaretten komplett gespart werden. Die machen auch sicher einen grösseren Teil der Unkosten aus.
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