Neues Flüchtlingsdrama vor Afrika
publiziert: Donnerstag, 16. Mrz 2006 / 10:48 Uhr

Madrid - Die Inseln erleben in diesen Tagen einen Ansturm von afrikanischen Flüchtlingen.

Der Flüchtlingsstrom wird als «nationaler Notstand» bezeichnet. (Archivbild)
Der Flüchtlingsstrom wird als «nationaler Notstand» bezeichnet. (Archivbild)
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Seit dem Wochenende gelangten über 800 Afrikaner - überwiegend von Mauretanien aus - mit Booten nach Teneriffa und Gran Canaria.

Die Aufnahmelager der Inseln waren völlig überfüllt, so dass Flüchtlinge auch in Gebäuden des Militärs untergebracht werden mussten. Der Ministerpräsident der autonomen kanarischen Regierung, Adán Martín, bezeichnete den Flüchtlingsstrom als einen «nationalen Notstand».

1000 Tote in vier Monaten?

Laut dem spanischen Präfekten auf den Kanaren waren in jüngster Zeit auf der Route zu der Inselgruppe mehrere Flüchtlingsboote havariert. Hilfsorganisationen in Mauretanien hatten kürzlich von 1000 Toten in den vergangenen vier Monaten gesprochen.

Das spanische Fernsehen TVE berichtete, einige Boote seien verunglückt, weil Schieberbanden den Treibstoff der Schiffe mit Wasser gemischt hätten, um Geld zu sparen.

Spanien bot Mauretanien Hilfen für die Überwachung der Küsten an. Dazu will Spanien dem Wüstenstaat unter anderem Patrouille-Schiffe zur Verfügung stellen. Ausserdem will Madrid Mauretanien bei der Einrichtung von Aufnahmelagern für Flüchtlinge helfen.

(bert/sda)

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