Neues Gesetz macht Weg für Designer-Babys in Frankreich frei
publiziert: Freitag, 12. Dez 2003 / 20:53 Uhr

Paris - Mit Blick auf Anämien und andere schwere vererbbare Krankheiten hat die Pariser Nationalversammlung neue Anwendungsmöglichkeiten der Präimplantations-Diagnostik (PID) befürwortet.

Die französischen Abgeordneten stimmten für eine Neuregelung, nach der die genetische Überprüfung von Embryonen in bestimmten Fällen genehmigt werden soll. Darüber hinaus sollen gezielt Zellen zur Behandlung bereits geborener Geschwister gewonnen werden.

Derzeit liegen 15 Anträge von Elternpaaren vor, die Kinder mit Blutarmut oder anderen schweren Erbkrankheiten haben. Mit Hilfe der PID sollen sie bei neuen Schwangerschaften das Risiko einer solchen Erkrankung ausschliessen können.

Von Kritikern als Designer-Babys bezeichnete Embryonen sollen in vitro gezeugt und erst nach der genetischen Überprüfung in die Gebärmutter eingepflanzt werden können.

Die PID ermöglicht es, unter befruchteten Embryonen jene auszuwählen, die mit der Blutgruppe der bereits geborenen Kinder übereinstimmen. Stammzellen aus der Nabelschnur sollen eine Behandlung ermöglichen, ohne dass der erbliche Defekt weitergegeben wird.

Die Auswahl von Embryonen nach Überprüfung ihres Erbmaterials ist umstritten, weil es sich um einen aktiven Eingriff der Mediziner in die Vererbung handelt. Vor dem Inkrafttreten muss die Neuregelung noch vom Pariser Senat, der zweiten Parlamentskammer, befürwortet werden.

(tr/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Den Besuchern wurden neben den Ausstellungen auch Ateliers, Erzählungen und Kalligraphie-Kurse geboten.
Den Besuchern wurden neben den ...
In La Chaux-de-Fonds  La Chaux-de-Fonds - Das Museum für Kulturen des Islam in La Chaux-de-Fonds NE ist am Wochenende eröffnet worden. Den Besuchern wurden neben den Ausstellungen auch zahlreiche Treffen, Ateliers, Erzählungen, Kalligraphie-Kurse und Tanzvorführungen geboten. mehr lesen 
Streitigkeiten über Einreisebedingungen nach Saudi-Arabien  Teheran - Iranische Gläubige werden in diesem Jahr nicht an der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch in Mekka teilnehmen. Irans Kulturminister Ali Dschannati führe «Hindernisse» auf Seiten Saudi-Arabiens als Grund an. mehr lesen   1
Treffen mit Kindern  Vatikanstadt - Papst Franziskus hat sich ... mehr lesen
Papst Franziskus traf Flüchtlingskinder. (Archivbild)
Die Beziehungen zwischen den beiden rivalisierenden islamischen Ländern sind auf einem Tiefpunkt. (Archivbild)
Mekka-Wallfahrt  Riad - Saudi-Arabien und der Iran sind ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 10°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
Basel 11°C 23°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
St. Gallen 15°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
Bern 9°C 20°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig bewölkt, etwas Regen
Luzern 12°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
Genf 12°C 18°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 11°C 14°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen stark bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten