USA
New Mexico erlaubt als 17. US-Bundesstaat die Homoehe
publiziert: Donnerstag, 19. Dez 2013 / 21:33 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Dez 2013 / 22:17 Uhr
Das Oberste Gericht von New Mexico entschied, dass eine Ungleichbehandlung von homosexuellen und heterosexuellen Paaren gegen die Verfassung verstosse.
Das Oberste Gericht von New Mexico entschied, dass eine Ungleichbehandlung von homosexuellen und heterosexuellen Paaren gegen die Verfassung verstosse.

Los Angeles - Die Homoehe gewinnt in den USA weiter an Boden: New Mexico erlaubte am Donnerstag als 17. Bundesstaat die Eheschliessung von gleichgeschlechtlichen Partnern.

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Das Oberste Gericht des Bundesstaats im Südwesten der USA entschied, dass eine Ungleichbehandlung von homosexuellen und heterosexuellen Paaren gegen die Verfassung verstosse.

Im vergangenen Monat hatten die Parlamente in Illinois und Hawaii für eine Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Ehen gestimmt. Die Homoehe ist ausserdem in den Bundesstaaten Kalifornien, Connecticut, Delaware, Iowa, Maine, Maryland, Massachusetts, Minnesota, New Hampshire, New Jersey, New York, Rhode Island, Vermont und Washington legal. Auch in der Hauptstadt Washington DC können sich Schwule und Lesben das Jawort geben.

In den Verfassungen von 29 Bundesstaaten ist die Homoehe dagegen ausdrücklich verboten.

Auf Bundesebene hatte der Oberste Gerichtshof in Washington im Juni ein Gesetz gekippt, dass die Ehe als Zusammenschluss zwischen Mann und Frau definierte. Das sogenannte Gesetz zum Schutz der Ehe («Defense of Marriage Act») aus dem Jahr 1996 hatte festgelegt, dass nur heterosexuelle Ehepartner Vorteile bei Steuern oder Erbschaften erhalten sollten.

(asu/sda)

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Eine andere Diskriminierung – zumindest aus Sicht der deutschen Lesben- und Schwulenverbände – geschieht im Verborgenen und ist in den Paragrafen 12 a und 18 des „Gesetzes zur Regelung des Transfusionswesens“ verankert: Männer, die Sexualverkehr mit Männern haben, im Fachjargon „MSM“, sind von der Blutspende dauerhaft auszuschließen, heißt es im Transfusionsgesetz. Denn ihr Sexualverhalten bringe ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung deutlich erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheiten mit sich. So liest es sich in einer Stellungnahme des Universitätsklinikums Würzburg vom 28. August.
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