Nicola Spirig strebt Medaille an
publiziert: Samstag, 4. Aug 2012 / 11:07 Uhr / aktualisiert: Samstag, 4. Aug 2012 / 16:09 Uhr
Nicola Spirig beim Wechsel aufs Rad.
Nicola Spirig beim Wechsel aufs Rad.

«Ich bin so gut vorbereitet, dass ich aus jeder Situation das Beste machen kann und selbst nach vorne kommen kann», sagt Nicola Spirig vor dem heutigen Frauen-Triathlon. Start ist um 10 Uhr.

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Sie gehe mit der Einstellung in den Wettkampf über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen, dass sie aus jeder Situation das Beste machen könne. «Es ist natürlich genial, wenn ich die Hilfe von Daniela Ryf (zweite Schweizer Triathlon-Olympia-Teilnehmerin - Red.) auf dem Velo in Anspruch nehmen kann.»

Ryf bezeichnet die flache Radstrecke als ideal, um ein sehr hohes Tempo fahren zu können. «Es gibt sehr gute Schwimmerinnen im Feld, die auch sehr schnell laufen können. Wir werden versuchen, diese im Radfahren zu distanzieren.» Nationaltrainer Iwan Schuwey warnt indes davor, zu schnell zu hektisch zu werden.

Spirig selbst betont, dass der Wettkampf nach dem Velo noch lange nicht beendet sei, selbst wenn sie den zweiten Wechsel nicht mit der Spitzengruppe erreichen sollte. «Erst wenn ich im Ziel bin, ist das Rennen zu Ende», sagt Spirig, die seit neun Wettkämpfen (darunter sechs Triathlons) ungeschlagen ist und ihre Rivalinnen in diesem Jahr stets in der Endphase des Laufens distanzierte.

2000 in Sydney (Brigitte McMahon) und 2004 in Athen (Kate Allen/Ö) hatten die (überraschenden) Goldgewinnerinnen die Laufstrecke jeweils mit Rückstand auf die Spitzengruppe in Angriff genommen. Schuwey geht indes davon aus, dass diesmal keine Athletin ausserhalb der Top 10 des Favoritenkreises für eine Überraschung sorgen wird.

Zur hochkarätigen Konkurrenz sagt Spirig: «Ich habe sämtliche Athletinnen, die am Start sind, schon geschlagen. Aber viele haben mich auch schon geschlagen. Ich habe Respekt vor allen. Doch wenn ich drei erwähnen müsste, dann die Engländerin Helen Jenkins und die Australierinnen Emma Moffatt und Erin Densham.»

Es sei indes für sie persönlich sicher ein gutes Zeichen, dass sie den Austragungsort hier mit positiven Emotionen der Vergangenheit verbinden können. Spirig belegte in den WM-Serie-Rennen 2009 und 2010 gleichenorts schon die Ränge 1 und 2, im Vorjahr bei ihrem Comeback in der WM-Serie nach überstandenem Ermüdungsbruch war es Platz 8.

(asu/Si)

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