Niederlage für Microsoft vor EU-Gericht
publiziert: Mittwoch, 22. Dez 2004 / 13:30 Uhr

Brüssel - Niederlage für Microsoft: Das EU-Gericht Erster Instanz hat es abgelehnt, die Auflagen der EU-Kommission gegen den US-Softwareriesen bis zur Entscheidung im Hauptverfahren auszusetzen.

Microsoft soll den Media Player aus dem Betriebssystem entfernen.
Microsoft soll den Media Player aus dem Betriebssystem entfernen.
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Der Präsident des EU-Gerichts Erster Instanz, Bo Vesterdorf, urteilte in Luxemburg, dass die Auflagen Microsoft keinen schweren und irreparablen Schaden zufügen würden. Microsoft kann gegen den Entscheid Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof einlegen.

Die EU-Kommission hatte Microsoft auferlegt, eine Version seines Windows-Betriebssystems ohne das Programm "Media Player" zu vertreiben. Mit diesem Programm können Musik und Videos abgespielt werden können.

Informationen über Serversysteme

Microsoft muss zudem Informationen mit Konkurrenten teilen, damit diese ihre Server-Systeme mit Microsoft-Computern verbinden können. Damit soll verhindert werden, dass Microsoft seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. Mit Server-Systemen werden mehrere Computer etwa in einem Unternehmen zu einem Netzwerk verbunden.

Die Kommission hatte Microsoft im März vorgeworfen, seine fast monopolartige Stellung bei Betriebssystem auszunutzen, um Konkurrenten auch aus anderen Produktbereichen zu verdrängen. Indem etwa der "Media Player" in Windows integriert werde, hätten andere Hersteller von Multimedia-Programmen kaum eine Chance. Eine zudem verhängte Geldstrafe von 497 Mio. Euro hat Microsoft bereits bezahlt.

(fest/sda)

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