Noch keine weitere Spur der Zwillinge
publiziert: Montag, 7. Feb 2011 / 18:44 Uhr
Die Suche nach den Zwillingen ist in vollem Gange.
Die Suche nach den Zwillingen ist in vollem Gange.

Lausanne - Von den beiden vermissten Zwillingsmädchen fehlt immer noch jede Spur, obwohl am Montag in der Schweiz, in Frankreich und in Italien intensiv nach ihnen gesucht wurde. Die Kinder waren am 30. Januar um die Mittagszeit in St-Sulpice VD zum letzten Mal gesehen worden.

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Die Ermittler intensivierten am Montag die Suche nach den beiden sechsjährigen Mädchen auch in der Schweiz. Laut der Waadtländer Kantonspolizei beteiligten sich rund vierzig Polizisten und zwei Hunde an der Operation «GEMELLE». Mit Hilfe eines Helikopters und mehreren Booten wurde der Genfersee abgesucht.

Die Polizei kontrollierte zudem sämtliche Tankstellen zwischen St-Sulpice, dem Wohnort der Mädchen, und Genf. Auch die Grenzübergänge in Genf wurden von den Ermittlungsbehörden genau unter die Lupe genommen.

In den vergangenen Tagen befragte die Polizei in St-Sulpice ferner rund achtzig Haushalte. Neue Hinweise über den Verbleib der Mädchen gibt es jedoch bis anhin keine.

Keine Spur in Frankreich

Ferner korrigierte die Waadtländer Kantonspolizei frühere Informationen: Am Wochenende hiess es, die Zwillinge seien am 31. Januar in der südfranzösichen Hafenstadt Marseille gesehen worden. Dort habe der Mann mit den Kindern in einem Reisebüro drei Fahrkarten für die Fähre nach Korsika gekauft.

In einem am Montag verschickten Communiqué zog die Polizei diese Information zurück. Es gäbe keine Zeugen, welche die Zwillingsschwestern nach dem 30. Januar gesehen hätten.

Polizei sucht im Süden Italiens

In Italien konzentrierte sich die Suche auf den Süden des Landes. Bei Cerignola in Apulien durchkämmte die Polizei das Gebiet. Denn dort hatte sich der 43-Jährige letzten Donnerstag vor einen Zug geworfen.

Der italienischen Zeitung «Repubblica» gegenüber sagte ein Cousin der Mutter, der Vater habe als letztes ein SMS geschrieben, in dem er ankündigte, die Mädchen nicht nach Hause zu bringen.

Die Waadtländer Polizei wollte sich dazu nicht äussern. Sie bestätigte jedoch gegenüber der Nachrichtenagentur SDA, dass es beim letzten Telefonat darum ging, dass der Vater die Kinder nicht nach Hause sondern am Montag direkt zu Schule bringen wollte.

(fest/sda)

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