«Doppelstandards» und die «Politisierung» der Institution kritisiert
Nordkorea kündigt Boykott des UNO-Menschenrechtsrates an
publiziert: Dienstag, 1. Mrz 2016 / 17:39 Uhr
Nordkoreas Aussenminister Ri Su Yong. (Archivbild)
Nordkoreas Aussenminister Ri Su Yong. (Archivbild)

Genf - Nordkorea will den UNO-Menschenrechtsrat boykottieren. Das Land werde nicht mehr an internationalen Sitzungen teilnehmen, die seine Menschenrechtssituation «aus politischen Gründen» kritisierten, sagte der nordkoreanische Aussenminister am Dienstag in Genf.

5 Meldungen im Zusammenhang
Resolutionen gegen Nordkorea würden nicht angewendet, sagte Aussenminister Ri Su Yong. Diese würden beweisen, dass der Rat «parteiisch» sei.

Pjöngjang werde in Menschenrechtsfragen weiterhin mit Staaten zusammenarbeiten, welche die Souveränität seines Landes anerkennen, sagte er weiter. Allerdings werde nicht mehr mit Staaten kooperiert, die Menschenrechtsfragen für «politische Zwecke» missbrauchten.

Vor dem Menschenrechtsrat verurteilte der Minister «Doppelstandards» und die «Politisierung» der Institution. So würde diese die Situation in den Vereinigten Staaten etwa nicht thematisieren. Auch kritisierte der Aussenminister Japan und Südkorea, welche Nordkoreanern, die das Land verlassen haben, Geld zahlen würden. Nordkorea stuft Geflüchtete als Kriminelle ein.

 

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York - Als Reaktion auf die jüngsten Provokationen Pjöngjangs hat der UNO-Sicherheitsrat am Mittwoch neue ... mehr lesen
Seoul - Nordkorea hat alle Südkoreaner zum umgehenden Verlassen des gemeinsam betriebenen Industriekomplexes ... mehr lesen
New York - Eine Gruppe von UNO-Experten hat die gegen Nordkorea wegen seines Atom- und Raketenprogramms verhängten ... mehr lesen
UNO-Experten haben die verhängten Sanktionen als Fehlschlag bewertet.
Mit...
diesem Staat kann man keine gültigen Verträge und Abmachungen aushandeln. Das zeigt sich immer wieder. Jedes Zugeständnis und jede Hilfe wird durch das Regime als Schwäche des "Westens" und seiner Verhandlungspartner angesehen.
Kim Jong Un wird also immer wieder in seiner Meinung nur bestätigt. Und nukleare Erpressung gegenüber Japan und Südkorea um Devisen, Nahrungsmittel und Brennstoffe steht dann morgen auf der Agenda. Ebenso erfolgreich natürlich; formell dann als "weitere Kredite und Freundschaftsgaben" ausgebucht.
China hält ebenso mittlerweile widerwillig den Diktator ruhig.
Ein bewaffneter Konflikt dürfte in den nächsten Jahren in der Region unausweichlich werden.
Bildlich gesprochen: Kim Jong Un - Giftig wie ein Kugelfisch!
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 20
Überschattet wird der Besuch von Ri Su Yong mit einem erneuten Raketentest von Nordkorea.(Archivbild)
Überschattet wird der Besuch von Ri Su Yong ...
Erster Besuch seit Atomwaffentest  Peking - Einer der wichtigsten Politiker Nordkoreas ist zu einem Besuch in China eingetroffen. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, landete Ri Su Yong, ein stellvertretender Vorsitzender von Nordkoreas Arbeiterpartei, am Dienstag in Peking. mehr lesen 
Bereits mehrere Tests durchgeführt  Seoul - Ein neuerlicher Raketentest Nordkoreas ist am frühen Dienstagmorgen nach ... mehr lesen  
Die Schiffe haben sich nach den Warnschüssen wieder ins nordkoreanische Gewässer zurückgezogen. (Symbolbild)
Reaktion auf Verletzung der Grenze  Seoul - An der innerkoreanischen Grenze ist es erneut zu Spannungen gekommen. Die südkoreanische Marine feuerte nach der Verletzung der Grenze aus ... mehr lesen  
Auch Treffen mit Kim Jong Un kein Problem  New York - In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald ... mehr lesen 1
Titel Forum Teaser
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2823
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich -1°C 3°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Basel -1°C 5°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel sonnig
St. Gallen -3°C 1°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern -2°C 2°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Luzern 0°C 3°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel recht sonnig
Genf 2°C 5°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Lugano 6°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten