Nordkorea bereitet offenbar Raketenstart vor
Nordkorea macht offenbar Mittelstreckenrakete startklar
publiziert: Dienstag, 9. Apr 2013 / 07:29 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 9. Apr 2013 / 14:09 Uhr
Arbeiter Nordkoreas bleiben Sonderwirtschaftszone mit Südkorea fern.
Arbeiter Nordkoreas bleiben Sonderwirtschaftszone mit Südkorea fern.

Seoul - Nordkorea hat nach Einschätzung des südkoreanischen Militärs die Vorbereitungen für den Start einer Mittelstreckenrakete abgeschlossen. Technisch sei Nordkorea imstande, die Rakete mit einer geschätzten Reichweite von bis zu 4000 Kilometern am Mittwoch an der Ostküste abzufeuern.

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Darauf wiesen Informationen der militärischen Aufklärung hin, zitierte die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag einen hochrangigen Militär.

Nach Berichten südkoreanischer Medien hatte Nordkorea zwei Mittelstreckenraketen an die Ostküste verlegt, wo sie auf mobilen Startrampen stehen. Spekuliert wurde, dass Nordkorea im Konflikt um seine Raketen- und Atomprogramme eine oder mehrere Raketen zur Demonstration militärischer Stärke testen könnte.

Die Raketen könnten theoretisch Ziele in Südkorea, Japan oder eine US-Militärbasis auf der Pazifik-Insel Guam treffen, hiess es aus Militärkreisen. Nordkorea hatte zuletzt immer neue Kriegsdrohungen gegen die USA und Südkorea ausgestossen.

Als möglicher Zeitpunkt für einen Raketenstart wurden die Tage vor dem 15. April genannt, an dem Nordkorea den Geburtstag des früheren Staatschefs Kim Il Sung feiert. Am 12. April wird US-Aussenminister John Kerry in Seoul erwartet.

Warnung an Ausländer in Südkorea

Nordkorea legte am Dienstag allen in Südkorea lebenden Ausländern nahe, das Land zu verlassen. Die Ausländer sollten sich über Schutzräume informieren und ihre Abreise planen, hiess es in einer Erklärung des nordkoreanischen Asien-Pazifik-Komitees. «Im Falle eines Krieges wollen wir nicht, dass in Südkorea lebende Ausländer verletzt werden», erklärte das Komitee laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

Die koreanische Halbinsel steuere auf einen «thermo-nuklearen Krieg» zu, hiess es in der Erklärung. Sämtliche ausländischen Organisationen, Firmen und Touristen sollten daher «Evakuierungsmassnahmen ausarbeiten».

Immer neue Drohungen

Die Ankündigung kam wenige Tage nach der Empfehlung Nordkoreas an ausländische Botschaften in Pjöngjang, ihre Botschaftsgebäude zu räumen. Nordkorea hatte zuletzt im Konflikt um seine Raketen- und Atomprogramme immer neue Kriegsdrohungen gegen Südkorea und die USA ausgestossen.

Erst am vergangenen Donnerstag erklärte die nordkoreanische Armee, ein Atomangriff auf die USA sei ab sofort genehmigt. Zudem verlegte Nordkorea zwei Mittelstrecken-Raketen an seine Ostküste und installierte sie auf mobilen Abschussrampen.

(ga/sda)

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