Nordkorea meldet 100 Prozent Zustimmung bei Parlamentswahl
publiziert: Montag, 4. Aug 2003 / 12:24 Uhr

Seoul - Die nordkoreanische Führung hat ihr Volk mit einer Zustimmung von 100 Prozent ein neues Parlament wählen lassen. Jeder der 687 Kandidaten habe bei der Wahl die Zustimmung der Wähler erhalten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KNCA.

Seoul.
Seoul.
Die Wahlbeteiligung wurde mit 99,9 Prozent angegeben. Nur jene Nordkoreaner, die im Ausland lebten oder auf See seien, hätten sich nicht an der Abstimmung beteiligt. Da es in Nordkorea keine legale Opposition gibt, hatte die Wahl eher rituellen Charakter. Es gab keine Gegenkandidaten.

Staatschef Kim Jong Il, der im Pjöngjanger Hauptstadtwahlkreis 649 angetreten war, erhielt laut KCNA die Stimmen sämtlicher Wahlberechtigten. Die staatliche Agentur wertete dies als Ausdruck des absoluten Vertrauens und der Unterstützung des Volks für den seit dem Tod seines Vaters 1994 herrschenden Staatschef.

Das Volk unterstütze vor allem Kims Bemühungen um einen Ausbau der Militärmacht Nordkoreas, analysierte KCNA. Bei der Stimmabgabe hätten Wähler im ganzen Land laut Revolutionslieder gesungen und vor Freude getanzt.

Die Parlamentswahl 1998 hatte Kim genutzt, um einige betagte Gefolgsleute seines verstorbenen Vaters durch jüngere loyale Kader zu ersetzen.

Das nordkoreanische Parlament hat eher zeremonielle Aufgaben. Es kann formal den Staatshaushalt und andere wichtige Staatsaufgaben billigen.

Die auf fünf Jahre gewählte Kammer kommt in unregelmässigen Abständen lediglich ein- bis zweimal im Jahr zusammen. Die tatsächliche Macht in dem isolierten kommunistischen Staat liegt bei Partei und Armee, die beide unter der Führung Kim Jong Ils stehen.

(bert/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Der erste Wahlgang soll annuliert werden.
Der erste Wahlgang soll annuliert werden.
Untersuchungskommission empfiehlt Neuwahlen  Port-au-Prince - Angesichts Haitis anhaltender Wahlkrise hat eine unabhängige Untersuchungskommission Neuwahlen für das Präsidentenamt empfohlen. Der Leiter der Kommission, François Benoit, riet am Montag zur Annullierung des ersten Wahlgangs der Präsidentenwahl. mehr lesen 
Befürworter holen auf  London - Die Gegner eines Verbleibs Grossbritanniens in der EU holen einer neue Umfrage zufolge auf. In einer am Montag vorab verbreiteten ... mehr lesen  
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in der EU.
US-Wahlen  Washington - Der US-Republikaner Marco Rubio will nicht als Vize-Präsidentschaftskandidat ... mehr lesen  
Mit 55,8 Prozent der Stimmen  Orlando - Im US-Wahlkampf hat die libertäre Partei den ehemaligen Gouverneur Gary Johnson zu ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahl gekürt. Der 63-Jährige erhielt beim Parteitag am Sonntag im zweiten Wahlgang 55,8 Prozent der Stimmen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich -4°C 1°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder recht sonnig
Basel -2°C 4°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder Nebelfelder
St. Gallen -5°C 0°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebelfelder sonnig
Bern -5°C 2°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern -3°C 2°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Genf -2°C 4°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 0°C 7°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten