Nordkorea nimmt US-Jet ins Visier
publiziert: Dienstag, 4. Mrz 2003 / 07:40 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 4. Mrz 2003 / 11:15 Uhr

Washington - Nordkoreanische Kampfflugzeuge haben sich am vergangenen Wochenende einem amerikanischen Spionageflugzeug bis auf rund 150 Meter genähert. Derweil haben die USA mit Südkorea gemeinsame Kriegsübungen begonnen

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Wie US-Fernsehsender berichteten, hätten sich die Piloten der mindestens vier MIGs nicht aggressiv verhalten, sondern den Aufklärer der US-Luftwaffe vom Typ RC-135 etwa 20 Minuten lang im internationalem Luftraum über dem Japanischen Meer eskortiert. Der Aufklärer sei ohne Zwischenfall zu seinem Stützpunkt in Okinawa in Japan zurückgekehrt.

Die USA und Nordkorea stehen derzeit wegen des Atomprogramms von Pjöngjang in einem Konflikt. Nach Angaben aus Pentagonkreisen war es der erste Zwischenfall dieser Art seit 1969. Damals schoss ein nordkoreanisches Kampfflugzeug einen US-Aufklärer über dem Japanischen Meer ab. Mehr als 30 US-Soldaten kamen ums Leben.

Im Jahr 2001 war ein chinesischer Kampfjet mit einem amerikanischen Spionageflugzeug im internationalen Luftraum vor der chinesischen Küste kollidiert und abgestürzt. Das US-Flugzeug musste auf einer chinesischen Insel notlanden. Seine Besatzung kam erst nach einer mehrwöchigen Krise wieder frei.

Nach dem Zwischenfall vom Wochende haben US-Soldaten und südkoreanische Truppen heute Dienstag mit einem gemeinsamen Grossmanöver im Süden der koreanischen Halbinsel begonnen. Dies bestätigte ein Sprecher des US-Militärs.¨

In der Übung "RSOE/FE 03" soll nach Behördenangaben die Abwehr einer Invasion in Südkorea trainiert werden. An dem bis zum 2. April dauernden Manöver nehmen mehrere tausend US-Soldaten teil.

Die jährlich stattfindende Übung fällt in eine Periode starker Spannungen zwischen Washington und dem kommunistisch regierten Norden Koreas. Pjöngjang kritisierte das diesjährige Manöver bereits heftig. Die Übung diene der Vorbereitung auf eine Invasion nach Nordkorea, hiess es dort.

afp

(bsk/sda)

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