Nordkorea stellt Bedingungen
publiziert: Montag, 18. Dez 2006 / 07:11 Uhr / aktualisiert: Montag, 18. Dez 2006 / 12:24 Uhr

Peking - Mit weit auseinander liegenden Positionen sind die Sechs-Parteien- Gespräche über Nordkoreas Atomprogramm in eine neue Runde gegangen. Nordkorea forderte zum Auftakt der Gespräche unter anderem ein Ende aller Sanktionen.

Wie lange hält Nordkorea durch?
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Neben der Aufhebung der Strafmassnahmen habe der nordkoreanische Chefunterhändler Kim Kye Gwan den Bau eines Leichtwasserreaktors als Voraussetzung für atomare Abrüstung genannt, sagte ein Vertreter Südkoreas in Peking.

Die USA müssten überdies ihre «feindselige Haltung» gegen das kommunistisch regierte Land aufgeben.

Grundsätze von 2005

Die fünf anderen Länder verlangen von Nordkorea konkrete Schritte, um eine im September 2005 im Grundsatz vereinbarte Erklärung umzusetzen.

Darin hatte sich die Führung in Pjöngjang bereit gezeigt, sein Atomwaffenprogramm gegen Hilfszusagen und Sicherheitsgarantien aufzugeben.

Der japanische Chefunterhändler Kenichiro Sasae forderte nach dem verbreiteten Text seiner Rede die Rückkehr Nordkoreas zu den Grundsätzen der Erklärung vom September 2005.

Hoffnung auf schnellen Abschluss

US-Chefunterhändler Christopher Hill habe am Montag auf die Forderungen Nordkoreas gekontert, die USA seien mit ihrer Geduld am Ende, hiess es aus Verhandlungskreisen. Hill forderte die Bereitschaft zu Konzessionen.

Nordkorea sei an einer Wegscheide angelangt. «Wir dürfen vor dem Problem nicht weglaufen.» Hill äusserte trotz der tief greifenden Differenzen die Hoffnung, die Gespräche vor Weihnachten abschliessen zu können.

Gegenseitige Forderungen

In den Gesprächen der beiden koreanischen Staaten, Chinas, Japans, Russland und der Vereinigten Staaten geht es um ein Ende des Atomprogramms und der gegen Nordkorea verhängten Sanktionen der UNO und der USA.

Nordkorea verliess die Verhandlungen im Dezember vorigen Jahres, nachdem die USA finanzielle Sanktionen gegen das Land verhängt hatten. Nach einem nordkoreanischen Atomtest am 9. Oktober folgte die UNO mit Strafmassnahmen gegen das verarmte Land.

(bert/sda)

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