Nordkorea verlangt erneut US-Zugeständnisse
publiziert: Mittwoch, 4. Feb 2004 / 09:40 Uhr

Seoul - Nach der Einigung auf eine neue Gesprächsrunde über sein Atomprogramm hat Nordkorea erneut Zugeständnisse der USA gefordert. Für die Einstellung seines Nuklearprogramms müssten die USA Ausgleichsmassnahmen treffen, forderte Nordkorea.

Nordkorea bleibt misstrauisch.
Nordkorea bleibt misstrauisch.
Der nordkoreanische Delegationschef bei den 13. innerkoreanischen Ministergesprächen, Kim Ryong Song, machte den Erfolg neuer Atomgespräche von der Haltung der USA abhängig. Ausschlaggebend sei, mit welcher Position die USA zu den Gesprächen kämen, sagte Kim in Seoul.

Am Dienstag hatte Nordkorea nach langem Tauziehen der Wiederaufnahme der Sechser-Gespräche mit den USA, China, Südkorea, Japan und Russland am 25. Februar in Peking zugestimmt. Die erste Runde im August 2003 hatte keinen Durchbruch erbracht.

Südkoreas Vereinigungsminister Jeong Se Hyun rief Nordkorea zum Auftakt der Versöhnungsgespräche in Seoul dazu auf, eine zukunftsorientierte Position zum Abbau seines Atomprogramms einzunehmen, die über das Einfrieren des Programms hinausgehe.

Beide koreanischen Staaten wollen bis Freitag über die Zusammenarbeit bei wirtschaftlichen und humanitären Fragen sprechen.

(fest/sda)

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