Schweiz auf Rang 11
Norwegen hat höchste Lebensqualität
publiziert: Mittwoch, 2. Nov 2011 / 16:34 Uhr
In Norwegen lässt es sich gut leben.
In Norwegen lässt es sich gut leben.

Genf - Norwegen bleibt das Land mit der besten Lebensqualität. Das Land liegt vor Australien, den Niederlanden und den USA, wie aus dem jüngsten Bericht des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP) zur menschlichen Entwicklung hervorgeht. Die Schweiz belegt Rang 11.

4 Meldungen im Zusammenhang
Auf den Rängen fünf bis zehn des diesjährigen Human Development Index (HDI) liegen Neuseeland, Kanada, Irland, Liechtenstein, Deutschland und Schweden. Japan folgt nach der Schweiz auf Rang 12. Die Demokratische Republik Kongo weist den schwächsten HDI der insgesamt 187 Länder auf.

Die schlechtesten zehn Länder der Rangliste liegen alle in Afrika südlich der Sahara. Sie leiden unter geringem Einkommen, begrenzten Bildungschancen und einer Lebenserwartung weit unter dem globalen Durchschnitt, weil viele Menschen an behandelbaren Krankheiten sterben. Durch bewaffnete Konflikte werden diese Probleme in vielen Ländern zudem verschärft.

Der HDI wurde vor 20 Jahren als Gegenmodell zu rein ökonomischen Entwicklungs-Gradmessern entwickelt. Berechnet wird der Index auf der Basis von drei Indikatoren: Lebenserwartung, Schulzeit und Einkommen pro Einwohner.

Schweiz wieder nicht in Top Ten

Aufgrund des Indikators der Schulzeit befindet sich die Schweiz wie bereits im letzten Jahr nicht unter den ersten zehn Ländern. Unter den bestklassierten Ländern seien die Unterschiede sehr gering, sagte die Direktorin der Studie, Jeni Klugman, am Mittwoch in Genf.

Das UNO-Entwicklungsprogramm hat auch einen Index veröffentlicht, der die Ungleichheiten in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Einkommen berücksichtigt. Hier fallen etwa die USA vom 4. auf den 23. Platz zurück, wegen der grossen Einkommensunterschiede und des ungleichen Zugangs zu medizinischer Versorgung.

Deutliche Sprünge nach vorne machen Schweden (vom 10. auf den 5. Platz) und Slowenien (vom 21. auf den 14 Platz). Die Schweiz bleibt auf Rang 11.

(bg/sda)

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Sie sagen es
Im Falle vom Kongo wird der "Horror" zusätzlich geschürt. Sonst würde ja jeder hierherkommen und eine Elite würde die Kartell-Pfründe verlieren. Ausserdem schreibt keine Botschaft nach Hause ist gar nicht so schlimm hier, sonst gibt es keine Gefahrenzulage mehr. Die UN müsste Land Cruiser fahren die älter als ein Jahr sind, die Mitleidsindustrie hätte Stellenabbau, etc. etc.

Also, kommt ja nie hierher !!
Sicher
Das habe ich schon gemerkt, dass Ihr Post nicht ganz ernst gemeint war. Meine sind es auch nicht immer.

Aber was mich immer wieder bei solchen Erhebungen stört, ist die Tatsache, dass zum Beispiel Einkommen verglichen werden ohne Berücksichtigung der Auslagen für die Lebenskosten. Solche Ergebnisse können ja zu nichts führen.

Und Sie schreiben es, Menschen in vielen Ländern sterben an behandelbaren Krankheiten. Wenn nur die Medikamente vorhanden wären und alle Menschen die Möglichkeit bekämen, behandelt zu werden... aber das scheint bewusst nicht vorgesehen zu sein.

Wissen Sie, ich denke, dass es im Interesse einiger Organisatione, Staaten, Interessengemeinschaften oder wie immer man das nennen mag liegt, dass wunderschöne Gebiete inklusive den darin lebenden Menschen zuerst zur Sau gemacht werden, bevor man die dann für ein Butterbrot erwerben und Profit daraus schlagen kann. Afrika mit seinen Bodenschätzen war schon immer ein Ziel der Begierde.

Und noch was, hat nichts mit dem Thema zu tun: Ich habe mich öfters schon geschämt, wie wir Schweizer (andere Europäer auch, aber die stören mich nicht gross) uns in solchen armen Ländern verhalten.

Damit meine ich ehrlich nicht Sie. Aber das dürften Sie wissen.
Ironisch : )
Ach war ironisch Heidi. Ein gutes Gehalt hier unten ist $ 150. Die meisten Menschen leben mit weniger als $1 am Tag. Nichts funktioniert. Man stirbt an simplen Krankheiten. Zur Zeit ist Regenzeit und die meisten "Strassen" unpassierbar. Trotzdem, es wäre schön wenn man so viel Lebensfreude und Lachen in der Schweiz sehen würde! Leider wird aus Sensationsgier nur immer über Nord- und Süd Kivu berichtet, aber das Land ist 7,5 x grösser als Deutschland.

Eines Tages kommen wieder Touristen, die schönen Lodges bei den Gorilla-Wäldern werden wieder aufgebaut und die Leute zahlen $ 1000 pro Nacht um die Naturschönheiten zu sehen, die wir jeden Tag vor Augen haben. Die Chinesen und Inder sind schon hier : )
nur nicht
verzagen, Midas. Da wird sicher bald wieder gewürfelt.
Scheibe aber auch!
"Die Demokratische Republik Kongo weist den schwächsten HDI der insgesamt 187 Länder auf."


Scheibe!!!

Ich hatte immer so eine Ahnung hier ist was faul!
Zwei Index
hat das UNO Entwicklungsprogramm veröffentlicht mit den selben Kriterien.

Lebenserwartung = Gesundheit? Anscheinend nicht.

Schulzeit = Bildung? Auch nicht.

Einkommen = Einkommen?

Soll mir mal jemand erklären, wie die selbe Organisation zu den selben Fragen so unterschiedliche Bewertungen machen kann. Ich habe eh noch nie viel von Meinungsumfragen oder derartigen Studien gehalten.

Aber das hier, sorry.
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