Solidarität mit jüdischer Gemeinde
Norwegens Muslime gegen Antisemitismus
publiziert: Samstag, 21. Feb 2015 / 22:27 Uhr

Oslo - Eine Woche nach den Anschlägen in Kopenhagen haben norwegische Muslime mit einer Solidaritätskundgebung vor der Synagoge in Oslo ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. Die Aktion wurde von über 1000 Demonstranten begleitet.

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Als Mitglieder der jüdischen Gemeinde am Samstag nach dem Sabbat-Gebet das Gotteshaus verliessen, bildeten junge Muslime, darunter viele Mädchen mit Kopftüchern, einen Ring als Schutzsymbol vor der Synagoge. Die über 1000 Demonstranten spendeten der Aktion Beifall.

«Das zeigt, dass es viel mehr Friedensstifter als Kriegstreiber gibt», sagte einer der Organisatoren der Kundgebung, Zeeshan Abdullah. «Es gibt noch Hoffnung auf Menschlichkeit, auf Frieden und Liebe über die religiösen Unterschiede und Hintergründe hinweg.» Anschliessend wurde eine traditionelle Sabbat-Zeremonie unter offenem Himmel gehalten.

Oberrabbiner "von Hoffnung erfüllt"

Dabei zeigte sich Norwegens Oberrabbiner sichtlich bewegt. Der Vorsitzende der norwegischen Jüdischen Gemeinde, Ervin Kohn, sagte, es sei «einzigartig», dass so viele Muslime gegen Antisemitismus aufstünden. «Das erfüllt uns mit Hoffnung», sagte Kohn. Die Kundgebung wurde von einem massiven Polizeiaufgebot, darunter auch Scharfschützen, gesichert.

Ein vorbestrafter Däne mit palästinensischen Wurzeln hatte am Samstag vergangener Woche bei einer Diskussionsrunde über die Meinungsfreiheit in einem Kopenhagener Kulturzentrum einen Mann erschossen und drei Polizisten verletzt.

Ein paar Stunden später tötete er vor einer Synagoge einen 37-jährigen Juden und verletzte zwei Polizisten, bevor er in der Nacht zum Sonntag von der Polizei vor seiner Wohnung erschossen wurde.

(bert/sda)

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Jüdisches...
Leben, jüdische Mitbürger, unerlässlich für Europa.
Darauf kann Europa nicht verzichten und sollte nicht verzichten wollen.
Man muss den Fehdehandschuh aus der Gesellschaft aufnehmen. So wie man die rechtsextremen Kräfte bisher in ihre Schranken verwies, so muss es auch mit den neuen extremistischen Kräften aus den vorwiegend muslimischen Migrantenecken unmissverständlich gehandhabt werden. Kampf allen antisemitischen Anfängen!
Und genau da hat man in Europa in den letzten Jahren zuviel geschehen lassen ohne dazwischen zu gehen mit allen Möglichkeiten, die die Gesellschaft hat. Die Täter herausfiltern und aburteilen.
Zuviel wurde versäumt, viel zuviel.
Lieber von Toleranz schwärmen und jüdische Mitbürger wieder jagen lassen und ins Gas wünschen, lauthals. Und Polizei dabei begleitend mitlaufen lassen...
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