Nur Bronze für Doppel-Olympiasiegerin Isinbajewa
publiziert: Montag, 6. Aug 2012 / 23:33 Uhr
Superstar Jelena Isinbajewa. (Archivbild)
Superstar Jelena Isinbajewa. (Archivbild)

Auf 4,80 m platzte der Traum der russischen Stabspringerin Jelena Isinbajewa, sich als erste Frau in der Geschichte des modernen Sports drei Mal hintereinander die Goldmedaille umhängen zu lassen.

Isinbajewa (30) wollte sich in London ein Denkmal setzen. Immerhin gewann sie mit 4,70 m Bronze hinter der neuen Olympiasiegerin Jennifer Suhr (USA) und der Kubanerin Yarisley Silva (Kuba).

Vor vier Jahren in Peking beim Gewinn ihrer zweiten Goldmedaille hatte die populäre Isinbajewa, eine der ganz wenigen LeichtathletInnen, die auf der ganzen Welt die Stadien füllen, im Vogelnest mit 5,05 m Weltrekord gesprungen (den sie 2009 in Zürich noch auf 5,06 schraubte). Diesmal reichten Suhr (30) im leichten Nieselregen 4,75 für den Sieg. Die 25-jährige Silva sprang gleich hoch, verzeichnete aber einen Fehlversuch mehr.

Suhr blieb im Jahr 2012 ungeschlagen; sie ist mit einer Höhe von 4,92 die Zweitbeste aller Zeiten hinter Isinbajewa (auch in der Halle). Isinbajewa sprang insgesamt 28 Mal Weltrekord (13 Halle, 15 Freiluft), den letzten im vergangenen Winter in der Halle von Stockholm, wo sie sich von einer Durststrecke zurückmeldete. Nach einer Auszeit im Jahr 2010 («Ich brauchte nach den vielen Jahren harten Trainings und Wettkämpfen eine Pause, um mich zu erholen und neu aufzubauen») kehrte Isinbajewa zu ihrem früheren Trainer Jewgeni Trofimow zurück. Vitali Petrow, der sie zuletzt betreut hatte, wechselte zur brasilianischen Weltmeisterin Fabiana Murer - in London mit wenig Erfolg allerdings, denn Murer war wie die Schweizerin Nicole Büchler in der Qualifikation hängen geblieben.

Isinbajewa hat ihren endgültigen Rücktritt nach den Heim-WM 2013 in Moskau schon angekündigt. Ein schlechtes Zeichen im Hinblick auf Olympia war der Nuller, den sie sich zuletzt beim Diamond-League-Meeting in Monaca geleistet hatte.

(fest/Si)

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