Lob der internationalen Presse
«Nur Dummköpfe schreiben Federer ab»
publiziert: Montag, 9. Jul 2012 / 10:31 Uhr / aktualisiert: Montag, 9. Jul 2012 / 15:00 Uhr
«Monsieur Wimbledon»
«Monsieur Wimbledon»

Die in- und ausländischen Zeitungen verneigen sich vor Tennis-König Roger Federer. Nach der Rückeroberung des Tennis-Throns wurde der Baselbieter mit Lob überschüttet.

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Roger FedererRoger Federer
Die französische Sportzeitung L'Equipe bezeichnete Federer schlicht als «Monsieur Wimbledon».

Schweiz

Blick: «England weint. Roger wieder Nummer 1. Unsterblich! Diese Geschichte ist zum Heulen schön: King Roger regiert wieder. Über Wimbledon und die Welt!»

Tages-Anzeiger: «Meisterliche Rückkehr an die Spitze. Roger Federer hatte bei seinem siebten Wimbledonsieg alles unter Kontrolle - und ist wieder die Nummer 1.»

Neue Zürcher Zeitung: «Auf dem Gipfel. Federer wieder der Tennis-Primus. Er hatte schon vor dem Sieg vom Sonntag niemandem mehr etwas zu beweisen. Wer 16 Major-Titel gewonnen hat, der steht über jedem Zweifel. Der 17. ist vor allem für ihn ein ganz besonderer. Erst die Zukunft aber wird möglicherweise dem Letzten die Augen öffnen, wie aussergewöhnlich Federers Karriere wirklich ist.»

Basler Zeitung: «King Roger ist zurück auf dem Thron. 17 Titel für die Unsterblichkeit.»

St. Galler Tagblatt: «Mit siebtem Sieg in Wimbledon schreibt Federer Sportgeschichte.»

Neue Luzerner Zeitung: «Federers Triumph für die Ewigkeit.»

England

«The Sun»: «Federer bewies brutal, weshalb er einer der grössten Sportler aller Zeit ist.»

«The Guardian»: «Federers Vorhand mag nicht mehr so vernichtend sein wie früher, aber sein Service bleibt kriminell unterbewertet. Und technisch ist Federer vielleicht besser denn je. Seine Rückhand, einst eine relative Schwäche, ist vielleicht keine solche Waffe wie seine Vorhand. Aber sie ist in mancher Hinsicht verlässlicher. Federer denkt daran, seine Karriere mindestens bis Rio 2016 fortzusetzen. Auch wenn es schwer fallen mag, dass der dann 35-Jährige noch um einen Grand-Slam-Titel mitspielen kann, steht eines fest: Nur Dummköpfe schreiben Federer ab.»

«The Times»: «Es endete in Tränen für Murray - okay. Vielleicht bekommen wir die nächste Chance in 74 Jahren. Es gab einen langen, schönen Moment, da schien es möglich zu sein. Doch dann fielen die Tränen wie der Regen, und der Regen fiel wie die Tränen, und auf der anderen Seite des Netzes stand ein Mann, der spielte wie Gott, wenn er seinen besten Tag hat.»

«Independent»: «Andy, wir wissen, wie du dich fühlst - Andy Murray hat der Nation nicht den erhofften Auftakt in den goldenen Sportsommer beschert, aber er hat das Zweitbeste geschafft. Auf Augenhöhe und teilweise brillant hat er sich gegen Roger Federer gewehrt, der allgemein als bester Spieler der Tennisgeschichte gilt. »

(bert/Si)

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