Nur Maier schneller als Défago
publiziert: Sonntag, 6. Mrz 2005 / 12:29 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Mrz 2005 / 14:37 Uhr

Die Serie der guten Schweizer Leistungen in der Schlussphase des Weltcups hält an. Didier Défago erkämpfte als Zweiter im Super-G von Kvitfjell den dritten Swiss-Ski-Podestplatz hintereinander. Nur Hermann Maier war schneller.

Didier Défago, der schon in der Super-Kombination in Wengen und im Super-G von Garmisch-Partenkirchen vor zwei Wochen auf dem Podest stand, liess Leute wie Daron Rahlves (3.), Benjamin Raich (4.) und Bode Miller (5.) hinter sich.

Rahlves und Raich waren fünf beziehungsweise sechs Hundertstel langsamer. Damit kompensierte Défago das Pech von Garmisch, wo er um eine Hundertstelsekunde hinter Christoph Gruber den Sieg verpasst hatte.

50. Sieg für den "Herminator"

Diesmal fiel die Entscheidung deutlicher aus. Gegen den auf das Saisonende hin auch in den Speed-Bewerben erstarkten Hermann Maier war kein Kraut gewachsen. Der Österreicher, der am Samstag schon die Abfahrt für sich entschieden hatte, siegte mit 0,83 Sekunden Vorsprung und feierte seinen 50. Weltcupsieg. Damit egalisierte er Alberto Tomba. Nur noch Ingemar Stenmark mit 86 Weltcupsiegen befindet sich in unerreichbarer Ferne.

Die Schweizer boten erneut eine ansprechende Leistung. Insbesondere Silvan Zurbriggen überraschte. Im erst dritten Super-G seiner Karriere belegte er den 15. Platz. Damit kommt er auf über 400 Weltcup-Ranglistenpunkte. Darum darf er beim Finale auf der Lenzerheide in der nächsten Woche in sämtlichen Disziplinen starten. Für das Finale qualifizierte sich auch Konrad Hari (19.), der dank der Doping-Sperre von Hans Knauss just noch den 25. und letzten Startplatz erreichte.

Da Bode Miller und Benjamin Raich praktisch gleich schnell fuhren, blieb es im Kampf um den Gesamtweltcup beim "Status quo". Der Amerikaner führt vor den letzten vier Rennen mit 54 Punkten Vorsprung. Auch Titelverteidiger Hermann Maier (182 Punkte Rückstand) besitzt noch eine minime theoretische Chance.

Kvitfjell (No). Weltcup-Super-G Männer, Schlussklassement. 1. Hermann Maier (Ö) 1:32,98. 2. Didier Défago (Sz) 0,83 zurück. 3. Daron Rahlves (USA) 0,88. 4. Benjamin Raich (Ö) 0,89. 5. Bode Miller (USA) 1,31. 6. Erik Guay (Ka) 1,42. 7. Alessandro Fattori (It) 1,51. 8. Fritz Strobl (Ö) und Kristian Ghedina (It) 1,67. 10. Andreas Schifferer (Ö) 1,77. 11. Mario Scheiber (Ö) 1,82. 12. François Bourque (Ka) 1,83. 13. Aksel Lund Svindal (No) 1,85. 14. Ambrosi Hoffmann (Sz) 1,98. 15. Silvan Zurbriggen (Sz) 2,00.

16. Patrick Staudacher (It) 2,01. 17. Florian Eckert (De) 2,14. 18. Marco Büchel (Lie) 2,15. 19. Konrad Hari (Sz) 2,19. 20. David Poisson (Fr) 2,21. 21. Bjarne Solbakken (No) 2,23. 22. Matthias Lanzinger (Ö) 2,27. 23. Kjetil Andre Aamodt (No) 2,28. 24. Michael Gufler (It) 2,31. 25. Stephan Görgl (Ö) 2,35. 26. Yannick Bertrand (Fr) 2,36. 27. Manuel Osborne (Ka) 2,42. 28. Max Rauffer (De) 2,44. 29. Tobias Grünenfelder (Sz), John Kucera (Ka) und Finlay Mickel (Gb) 2,51.

Ferner 41. Bruno Kernen 3,06. 49. Cornel Züger 3,72. -- 53 Fahrer gestartet, 51 klassiert; nicht gestartet: Michael Walchhofer (Ö).

Stand im Weltcup. Super-G (6/7): 1. Maier 424. 2. Miller 370. 3. Défago 266. -- Ferner die Schweizer: 14. Tobias Grünenfelder 103. 19. Kernen 82. 20. Hoffmann 75. 25. Hari 60. 26. Cuche 52. 32. Jürg Grünenfelder 36. 35. Zurbriggen 21. 51. Accola 2.

Gesamtwertung (32/36): 1. Miller 1348. 2. Raich 1296. 3. Maier 1166. -- Ferner die Schweizer: 6. Défago 632. 16. Cuche 404. 20. Kernen 337. 21. Zurbriggen 328. 25. Hoffmann 277. 41. Jürg Grünenfelder 188. 51. Tobias Grünenfelder 125. 52. Albrecht 124. 76. Hari 65. 92. Accola 41. 97. Marc Berthod 36. 142. Daniel Züger 6. 145. Cornel Züger 3.

(rp/Si)

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