Nur ein Nein helfe der AHV
publiziert: Montag, 4. Sep 2006 / 10:54 Uhr

Bern - Im Kampf gegen die KOSA-Initiative spielt das überparteiliche Komitee jetzt die Karte des indirekten Gegenvorschlages.

Die Nationalbank werde unglaubwürdig.
Die Nationalbank werde unglaubwürdig.
Wer am 24. September ein Ja in die Urne lege, verspiele auf leichtsinnige Weise 7000 Millionen Franken.

Wer der AHV wirklich helfen wolle, sage Nein zur «unsinnigen» KOSA- Initiative, hiess es an einer Medienkonferenz mit den Präsidenten von CVP, SVP, FDP und Liberalen.

Dank dem Gegenvorschlag flössen dann nämlich 7 Milliarden aus dem Golderlös in das Sozialwerk. Die Initianten verschwiegen dies konsequent.

Schaden für die ganze Volkswirtschaft

Im übrigen bekräftigten die bürgerlichen Parteipräsidenten die bekannten Argumente gegen die Initiative, derzufolge die Nationalbankgewinne statt zu zwei Dritteln den Kantonen und zu einem Drittel dem Bund künftig bis auf eine Milliarde zugunsten der Kantone der AHV zufliessen sollen: Die AHV gehe leer aus, die Nationalbank werde unglaubwürdig, die ganze Volkswirtschaft nehme Schaden.

Im Umfragen der letzten Wochen hatte sich eine Mehrheit für die KOSA- Initiative ausgesprochen. Die Gegner sind deshalb aktiver geworden, um das Blatt noch zu wenden. Mit einem eigenständigen Auftritt haben vergangenen Freitag bereits die Kantonsregierungen ihr Nein bekräftigt.

(rr/sda)

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