Nur schwache Reallohnerhöhung
publiziert: Sonntag, 18. Nov 2007 / 10:11 Uhr

Bern - Der Aufschwung wirkt sich nur verhalten auf die Löhne aus. SECO-Arbeitsdirektor Serge Gaillard rechnet für 2007 mit einer realen Lohnerhöhung von durchschnittlich 0,8%.

Serge Gaillard spricht von einem Beschäftigungswunder.
Serge Gaillard spricht von einem Beschäftigungswunder.
Das sei angesichts eines Wirtschaftswachstums von 2,6% zwar nicht berauschend, eine Belastung seien aber die Ölpreise: «Die Reallöhne wären höher, wenn nicht die Erdölpreise so stark angezogen hätten», sagte Gaillard in einem Interview mit dem «SonntagsBlick».

Die höheren Preise für Benzin und Heizöl verringerten die Kaufkraft der Löhne dieses Jahr um rund 0,5 %.

Ohne Personenfreizügigkeit mit der EU würden die Löhne zudem in jenen Berufen stärker steigen, wo es an Schweizer Personal mangle, sagte der Direktor für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).

Bevölkerung wurde nicht ärmer

Lohndumping stelle das SECO hingegen nur selten fest. «Die flankierenden Massnahmen, also die Kontrolle der Mindestlöhne in Bau und Gewerbe, sind wirksam», hält der ehemalige Gewerkschafter fest.

In den vergangen zehn Jahren seien die Reallöhne im Schnitt um rund 3,5 Prozent gestiegen, die Bevölkerung werde nicht ärmer: «Wir erleben heute ein eigentliches Beschäftigungswunder», sagte Gaillard.

Und im Gegensatz zu den USA und England seien die Unterschiede zwischen tiefen und hohen Einkommen in der Schweiz kaum grösser geworden. Allerdings fehlten immer noch Lehrstellen.

Viele haben den Anschluss an den Arbeitsmarkt verloren: «Wir wollen erreichen, dass 95% der Jungendlichen entweder die Matur oder einen Berufsabschluss haben.»

(rr/sda)

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