«Nuri» bringt Sturmfluten und Erdrutsche
publiziert: Mittwoch, 20. Aug 2008 / 21:24 Uhr

Manila - Der tropische Wirbelsturm «Nuri» hat auf den Philippinen sieben Menschen getötet. Er traf mit voller Wucht den nördlichen Teil des Inselstaates, verursachte Sturmfluten und löste Erdrutsche aus, wie die Behörden mitteilten.

«Nuri» erreichte Windgeschwindigkeiten von 140 und in Böen bis 170 km/h. (Archivbild)
«Nuri» erreichte Windgeschwindigkeiten von 140 und in Böen bis 170 km/h. (Archivbild)
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Betroffen war vor allem die Provinz Benguet, die rund 225 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila liegt. Dörfer wurden überschwemmt, Strassen und Brücken waren unpassierbar. Die meisten der sieben Getöteten waren von Schlammlawinen begraben worden.

In Manila und anderen gefährdeten Regionen blieben die Schulen geschlossen. Nach Angaben von Meteorologen erreichte «Nuri» Windgeschwindigkeiten von 140 und in Böen bis 170 Kilometer pro Stunde.

Tropensturm «Fay» zur US-Küste

Auch der Tropensturm «Fay» im Atlantischen Ozean vor der US-Küste blieb gefährlich. Nach seinem Zug über Florida bewegte er sich zwar über dem Atlantik, könnte nach Befürchtungen von Meteorologen jedoch scharf kehrt machen und wieder Kurs auf die US-Küste nehmen, wie der US-Fernsehsender CNN meldete.

Es sei zu erwarten, dass «Fay» nach Norden dreht und Kurs auf die östliche Mitte oder den Nordosten Floridas nimmt, hiess es am Mittwoch vom US-Hurrikanzentrum.

Zuvor hatte «Fay» mindestens sieben Tornados ausgelöst. Die Stürme verursachten Überflutungen, knickten Bäume um und unterbrachen die Stromversorgung von Zehntausenden von Haushalten.

(dl/sda)

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