OECD erwartet weniger Beschäftigungszuwachs
publiziert: Dienstag, 19. Jun 2007 / 14:18 Uhr

Paris - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet in den dreissig Mitgliedstaaten bis 2008 mit einer Abschwächung des Beschäftigungszuwachses.

In der Schweiz soll die Arbeitslosenquote schon 2008 unter die 3-Prozent-Marke fallen.
In der Schweiz soll die Arbeitslosenquote schon 2008 unter die 3-Prozent-Marke fallen.
Im laufenden Jahr erwartet die Organisation nur noch eine Zunahme der Zahl der Beschäftigten von 1,3 Prozent nach einem Plus von 1,6 Prozent im abgelaufenen Jahr, wie es im Arbeitsmarktbericht der OECD heisst.

Auf Grund der sich abkühlenden Weltkonjunktur werde sich die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt weiter abschwächen und 2008 sei nur noch mit einem Zuwachs von 1,0 Prozent zu rechnen, prognostizierten die OECD-Experten.

Die Schweiz schneidet bei den Prognosen praktisch im Schnitt der OECD-Länder ab: Die OECD erwartet für das laufende Jahr noch mit einem Zuwachs der Beschäftigtenzahl von 1,4 Prozent, 2008 sei noch ein Plus von 1,0 Prozent zu erwarten. 2006 hatte die Zunahme allerdings noch satte 2,2 Prozent betragen.

Weniger Arbeitslose

Bei der Arbeitslosenquote rechnet die OECD in den Jahren bis 2008 mit einem kontinuierlichen Rückgang.

In den Mitgliedstaaten erwartet die Organisation im laufenden Jahr eine Verbesserung von 5,9 Prozent auf 5,6 Prozent. Im Jahr 2008 wird ein Rückgang auf 5,5 Prozent prognostiziert.

Für die Schweiz erwartet die OECD im laufenden Jahr einen Rückgang der Arbeitslosenquote von 3,8 auf 3,3 Prozent. 2008 dürften dann im Jahresschnitt noch 2,9 Prozent verzeichnet werden.

(rr/sda)

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