Mit Panzerfaust
OSZE-Beobachter in Ostukraine beschossen
publiziert: Donnerstag, 27. Nov 2014 / 06:59 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 27. Nov 2014 / 09:43 Uhr
Keine Ruhe in der Ukraine. (Symbolbild)
Keine Ruhe in der Ukraine. (Symbolbild)

Kiew - OSZE-Mitarbeiter sind im Osten der Ukraine erneut unter Beschuss geraten. Beim Angriff mit einer Panzerfaust auf ein Fahrzeug mit drei Beobachtern sei niemand verletzt worden, teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit.

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Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch rund 50 Kilometer nordöstlich der Stadt Donezk. Nach OSZE-Angaben waren die Beobachter von ukrainischen Militärangehörigen begleitet worden.

Nur wenige Meter

Als die Gruppe einen Kontrollposten der ukrainischen Armee nahe der Stadt Schumy erreichte, sei einer der OSZE-Beobachter aus dem gepanzerten Fahrzeug gestiegen. Unmittelbar danach sei eine Panzerfaust abgefeuert worden.

Das Geschoss schlug demnach etwa 150 Meter entfernt vom OSZE-Fahrzeug ein. Mehrere Luftabwehrgeschosse hätten kurz darauf das Fahrzeug um zwei bis drei Meter verfehlt. Der Mitarbeiter sei sofort wieder eingestiegen, die Gruppe sei sicher zu ihrer Basis zurückgekehrt, hiess es.

«Inakzeptabel»

Ein unbekannter Uniformierter hatte erst vor gut zehn Tagen in der Ostukraine zwei Schüsse auf zwei OSZE-Fahrzeuge abgegeben. Auch damals wurde niemand verletzt. Das US-Aussenministerium verurteilte den neuerlichen Zwischenfall und nannte ihn inakzeptabel.

Die OSZE überwacht Grenzposten im russischen Gukowo und Donezk an der Grenze zur Ostukraine. In einer separaten Mission sammeln mehrere Hundert Militärbeobachter unparteiisch Informationen.

(awe/sda)

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Im Zweifelsfall wird China mit seinen gewaltigen Reserven V. Putin aus der Patsche helfen, denn beide haben gemein, dass sie das Gestaltungsmonopol des Westens seit 1990 hinter sich lassen wollen. Und mit diesem Bündnispartner kann V. Putin nicht nur sein Volk noch lange ruhigstellen, er kann auch nach Belieben Nachbarn zu seine Gunsten drehen. Und wenn die EU allzu harsch mit Griechen und Portugiesen umspringt, vielleicht sogar diese für sich gewinnen.
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